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Medienleute streiken in Griechenland

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Wegen eines Journalistenstreiks in Griechenland gab es am Mittwoch im Radio und Fernsehen keine Nachrichten. Der Streik soll am Donnerstagmorgen um 6 Uhr Ortszeit enden. Auch die staatliche Nachrichtenagentur ANA-MPA wurde bestreikt. Die Medienleute wehren sich gegen die geplante Fusion ihrer finanziell relativ gesunden Renten- und Krankenkasse mit defizitären Kassen anderer Berufsverbände sowie gegen die hohe Arbeitslosigkeit von mehr als 50 Prozent in ihrer Sparte, wie die Journalisten-Verbände Poesy und Esiea mitteilten. Die Regierung des hochverschuldeten Landes muss harte Sparvorgaben umsetzen, um weitere Finanzhilfen internationaler Geldgeber zu bekommen.

Griechische Fluglotsen streiken vorerst doch nicht

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Die griechischen Fluglotsen haben am Samstagabend kurzfristig ihren für Sonntag und Montag geplanten Streik abgesagt. Das teilte der griechische Verband der Fluglotsen mit. Nach einem «konstruktiven und offenen Treffen» mit dem griechischen Transportminister Christos Spirtsis hätte man den Streik ausgesetzt, hiess es in der Mitteilung. Ursprünglich waren mehrere 24-stündige Streiks angesetzt, die zu zahlreichen Flugausfällen geführt hätten. Fluggesellschaften wie Ryanair hatten bereits gewarnt, dass durch einen Streik alle Flieger am Boden bleiben und mehr als 100 Flüge ausfallen könnten. Die Airline Eurowings teilte am Samstagabend mit, da die Flüge nun wieder wie geplant stattfinden könnten, seien die Fluggäste gebeten, im Internet den aktuellen Flugstatus abzufragen. Auch Flüge in die Schweiz wären betroffen gewesen: Die Fluggesellschaft Swiss gab zunächst bekannt, dass von Samstag bis Montag alle Flüge nach Griechenland gestrichen würden. Am Samstagabend hiess es auf...

Luftverkehr lahmgelegt Fluglotsen ärgern Griechenland

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Griechenlandurlauber und Geschäftsreisende haben in der kommenden Wochen keine guten Karten: An vier Tagen wollen die Fluglotsen streiken und so den gesamten zivilen Luftverkehr im Land lahmlegen. Anlass der Ausstände ist eine Reform der Zivilluftfahrtbehörden.  Am Sonntag und Montag wollen die Lotsen jeweils 24 Stunden lang die Arbeit niederlegen. Am Dienstag planen sie zwar eine Rückkehr in die Kontrolltürme, aber für Mittwoch und Donnerstag sind weitere 24-stündige Streiks angekündigt. Damit bleiben in der kommenden Woche die griechischen Flughäfen gleich für vier Tage geschlossen, alle Auslands- und Inlandsflüge werden annulliert. Einen Vorgeschmack haben die Flugreisenden in Griechenland bereits in dieser Woche bekommen: Seit Dienstag streikt das Abfertigungspersonal auf einigen kleineren Inselflughäfen. Die Inlandsfluggesellschaft Olympic Air musste deshalb täglich rund zehn Flüge stornieren, darunter zu den Inseln Paros, Karpathos, Leros und Ikaria. Protest gegen...

Streik in Griechenland verursacht Ausfälle bei Inlandsflügen

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Ein Streik der Mitarbeiter der griechischen Zivilluftfahrtbehörde YPA führt von Donnerstag an zu Ausfällen bei Inlandsflügen. Wie die griechische Fluggesellschaft Olympic Air am Mittwoch mitteilte, sind Flüge von und zu den Inseln Ikaria, Paros und Karpathos betroffen. Der Streik soll bis Samstag dauern; für weitere Reisen in den kommenden Tagen werden Fluggäste deshalb gebeten, sich direkt bei der Airline im Internet zu informieren.

Griechische Polizei setzt Tränengas gegen Rentner ein

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Die griechische Polizei musste Tränengas gegen tausende wütende Rentner einsetzen. Diese protestierten gegen Rentenkürzungen und versuchten, einen Polizeibus umzustürzen. Am Montag setzte die griechische Polizei Tränengas ein, um demonstrierende Rentner unter Kontrolle zu bringen. Diese protestierten in Athen gegen die Kürzungen ihrer Renten, welche unter dem Druck der internationalen Gläubiger des Landes beschlossen worden waren. Tränengas gegen Rentner Rund 1.500 Rentner wollten zum Sitz des griechischen Premiers Alexis Tsipras marschieren, berichtet Reuters. Doch die Polizei versperrte ihnen den Weg. Die Situation eskalierte, als die alten Leute nur wenige hundert Meter vom Sitz des Premiers einen Polizeibus schaukelten. Offenbar wollten sie auf diese Weise ihn umstürzen. Schon dreimal musste Griechenland gerettet werden. Schon seit sieben Jahren sitzen Griechenlands Gläubiger mit am Tisch, wenn es um die Ausgaben des Staates geht. Dies hat auch die Rentner des ...

Journalistenstreik in Griechenland: Keine Nachrichten bis Mittwoch

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Die Journalistenstreiks in Griechenland weiten sich immer mehr aus: Der griechische Journalistenverband (POESY) hat beschlossen, einen am Donnerstag (21. April) begonnenen 48-stündigen Ausstand bis Mittwoch früh (27. April) auszuweiten. Dann wolle der POESY-Vorstand erneut tagen, um zu entscheiden, ob der Streik weiter andauern soll, hieß es in einer Erklärung der Medien-Gewerkschaften am Samstag. Zeitungen erscheinen nicht. Im Radio und Fernsehen gibt es keine Nachrichten. Im Fernsehen werden nur Spiel- und Dokumentarfilme gezeigt. Im Radio gibt es viel Musik, Dokumentationen und Bildungssendungen. Auch die staatliche Nachrichtenagentur ANA-MPA wird bestreikt. Wer sich in Griechenland informieren wollte, war vor allem auf die griechisch-zypriotischen Medien angewiesen. Die Redakteure wehren sich gegen die geplante Fusion ihrer finanziell relativ gesunden Pensions- und Krankenkasse mit defizitären Kassen anderer Berufsverbände. Dies sieht unter anderem ein Gesetz vor, das in den nächs...

Keine Flüge in Griechenland am Donnerstag

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Wegen eines Streits der griechischen Fluglotsen wird es an diesem Donnerstag keine Flüge von und nach Griechenland geben. Dies hat am Mittwoch die Gewerkschaft der Fluglotsen in Athen mitgeteilt. Der Flughafen Athen forderte die Reisenden auf, Kontakt mit ihrer Fluggesellschaft aufzunehmen. Der Ausstand soll um 00 Uhr Ortszeit (23 Uhr MESZ Mittwoch) beginnen und um 24 Uhr Ortszeit (23 MESZ Donnerstag) enden. Zum Streik hat die Gewerkschaft der Staatsbediensteten Griechenlands (ADEDY) aus Protest gegen geplante Rentenkürzungen aufgerufen. Am Donnerstag sollen demnach auch die Ministerien, Steuerämter und andere Behörden bestreikt werden. Auch die Lehrer sollen die Arbeit niederlegen. Im Radio und Fernsehen werde es keine Nachrichten geben, teilte die Gewerkschaft der Journalisten des Landes mit. Zurzeit verhandelt Athen mit seien Gläubigern über weitere Sparmassnahmen in Höhe von 5,4 Milliarden Euro. Allein die Kürzungen der Renten sollen 1,8 Milliarden erreichen, berichtet...

Macedonia's Border Crossings with Greece Closed Due to Greek Farmers' Strike

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Traffic at Medzitlija and Bogorodica border crossings with Greece will be halted on Tuesday due to a strike of Greek farmers, who will park agriculture machinery close to the border. The Auto­-Motive Union of Macedonia (AMSM) said the border crossings will be closed between 11­:00 am to 1:-- pm and 6:00pm - 8:00 pm. 

Ausschreitungen begleiten Generalstreik in Griechenland

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Nach dem Beginn eines Generalstreiks in Griechenland ist es in der Hauptstadt Athen zu gewalttätigen Ausschreitungen gekommen. Eine Gruppe von rund 300 Vermummten löste sich laut Augenzeugen aus einem Demonstrantationszug und schleuderte Brandsätze, Feuerwerkskörper sowie Steine auf Sicherheitskräfte. Die Polizei reagierte mit dem Einsatz von Tränengas und Blendgranaten, um die Randalierer auseinander zu treiben. Berichte über Verletzte lagen zunächst nicht vor. Zu dem 24-stündigen Ausstand haben die drei wichtigsten Gewerkschaftsverbände Griechenlands aufgerufen (die Gewerkschaft der Staatsbediensteten (Adedy) und deren privates Pendant GSEE sowie die kommunistische Gewerkschaft Pame.). Es ist der erste größere Streik gegen die Politik von Regierungschef Alexis. Die Proteste richten sich vorwiegend gegen den Sparkurs der Regierung. Der Streik legte bereits den öffentlichen Verkehr und staatliche Einrichtungen weitgehend lahm. Bahnen, Fähren und fast alle Inlandsflüge ...

Greece: Police Responds with Tear Gas and Water Cannons to Disperse Protesters

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Greek police used tear gas and water cannons to disperse the protesters who went to the streets of Athens to protest against the austerity measures. Thousands of people went to the streets on Thursday to express dissatisfaction with the austerity measures that the EU and the IMF imposed on Greece in the first national strike of public and private sector after the leftist Prime Minister Alexis Tsipras took the office in January. The twenty-four-hour strike shut down the public services, marine and rail traffic and led to the cancellation of dozens of flights of the domestic lines. The journalists also participate in the strike, and the museums and archaeological tourist attractions are closed. While the international creditors were meeting in the center of Athens to discuss the latest aid package, thousands of people marched nearby in protest against the rising taxes and the reduction of pensions, as requested by Greece in exchange for a new tranche. Five years after ...

Generalstreik: Griechenland steht still

In Griechenland steht das öffentliche Leben weitgehend still: Die Gewerkschaften haben zum Generalstreik gegen neue Sparmassnahmen aufgerufen. Auch Touristen bekommen dies zu spüren, weil Fähr- und Zugverbindungen wie auch Inlandflüge weitgehend ausfallen. Fährverbindungen zu den griechischen Inseln, der Zug- sowie der öffentliche Nahverkehr in Athen fallen komplett aus, zahlreiche Inlandflüge sind gestrichen: In Griechenland haben die Gewerkschaften mit einem Generalstreik das öffentliche Leben weitgehend lahmgelegt. Es ist der erste derartige Streik während der Amtszeit von Ministerpräsident Alexis Tsipras. Der Protest richtet sich gegen weitere Sparmassnahmen im hochverschuldeten Land, darunter zusätzliche Einschnitte bei den Renten. Betroffen sind auch Behörden, Museen und andere öffentliche Einrichtungen. Clinch mit Euro-Geldgebern Wegen des drohenden Staatsbankrotts hatten sich die griechische Regierung und die Euro-Länder im August auf ein neues Rettungspaket geei...

Streiks in Griechenland: Medien, Flug- und Bahnverkehr

Erst die Medien, dann Flug-, Bahn- und Fährverkehr: In Griechenland wird gegen die Sparpolitik der Regierung gestreikt. Bis Donnerstag soll der Streik der Gewerkschaften andauern. Mit einem umfassenden Streik gegen die Sparpolitik der Regierung wollen die griechischen Gewerkschaften den Flug-, Bahn- und Fährverkehr an diesem Donnerstag lahmlegen. Die Journalisten traten bereits am Mittwoch aus Protest gegen Gehaltskürzungen und den Abbau des Sozialsystems in einen eintägigen Streik. Die Gewerkschaft der Fluglotsen teilte am Mittwoch mit, der griechische Luftraum werde am Donnerstag ganztägig geschlossen bleiben (von 23.00 Uhr MEZ am Mittwoch bis 23.00 Uhr MEZ am Donnerstag). Sämtliche Flüge fielen deshalb am Donnerstag aus. Auch einige Flüge am Mittwochabend müssten verschoben werden, teilten Fluggesellschaften in Athen mit. Passagiere von und nach Griechenland wurden aufgerufen, umgehend ihre Fluggesellschaft zu kontaktieren. Die beiden größten Gewerkschaften des privaten...

Streiks behindern griechischen Fährverkehr

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In Griechenland kommt es zu erheblichen Behinderungen in der Küstenschifffahrt. Wegen eines 48-Stunden-Streiks der Seeleute sind am Montagmorgen die Fähren von Piräus zu den Ägäis-Inseln und nach Kreta nicht ausgelaufen. Dies teilte die Küstenwache mit. Probleme im Fährverkehr zwischen Italien und Griechenland gab es zunächst nicht. Die Seeleute protestieren gegen eine Neuregulierung am Arbeitsmarkt, bei der die zwischen den Reedern und der Seeleute-Gewerkschaft vereinbarten Tarifverträge umgangen werden können. Künftig werden Verträge zwischen einzelnen Seeleuten und den Reedereien erlaubt. Dies werde zu immer niedrigeren Löhnen führen, befürchtet die Seeleute-Gewerkschaft.

Bauerprotest in Griechenland: Straßenbarrikaden in Aussicht gestellt

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Die Bauern Griechenlands drohen mit Protestaktionen und Sperrung von zentralen Verkehrsadern im ganzen Land. Bereits ab dem morgigen Dienstag werden sie sich mit ihren Traktoren an den zentralen Plätzen ihrer Dörfer versammeln. Anhand der Teilnehmerzahl soll anschließend entschieden werden, ob landesweite Protestaktionen durchgeführt werden. Fest steht bereits jetzt, dass die Landwirte am 1. Februar eine Kundgebung in  der Nordgriechischen Metropole Thessaloniki durchführen werden. Sie fordern die Abschaffung der geplanten Buchhaltungsunterlagen für Bauern, die kleine oder mittlere Bauernhöfe führen. Weiterhin wollen sie einen Steuerfreibetrag ihn Höhe von 40.000 Euro für Bauernfamilien durchsetzen. (Griechenland Zeitung / eh, Foto: Eurokinissi, Archiv)

Große Unis in Griechenland geschlossen

Acht große Universitäten in Griechenland haben aus Protest gegen weitere staatliche Kürzungen bis auf Weiteres ihren Betrieb eingestellt. Nach der Entlassung vieler Mitarbeiter sei es unmöglich, den Unibetrieb am Laufen zu halten, erklärte jetzt die Universität Athen. Ihrem Beispiel folgten die Technische Universität Athen, die Aristoteles Universität Thessaloniki sowie fünf weitere Hochschulen in Athen, Patras, Ioaninna und auf Kreta, berichtet das Magazin „University World News“. Die Hochschulen wehren sich gegen die Entscheidung der Regierung, beim Verwaltungspersonal fast 50 Prozent der Stellen kürzen zu wollen. Davon seien Bibliotheksangestellte, Sekretärinnen und Sekretäre, Technikerinnen und Techniker, Verantwortliche für IT, Kommunikation, Übersetzungen sowie Sicherheitspersonal betroffen. Ohne diese Angestellten sei ein Unibetrieb nicht mehr möglich, heißt es. An der Universität Athen waren wegen fehlenden Personals unter anderem bereits die Immatrikulation von Studie...

Griechenland droht Streikwelle

In Griechenland zeichnet sich ein harter Kampf der Gewerkschaften des staatlichen Bereichs mit der Regierung unter Ministerpräsident Samaras ab. Aus Protest gegen Lohnkürzungen, Entlassungen und Personalmangel wollen die Gymnasiallehrer an diesem Montag für mehrere Tage die Arbeit niederlegen. Auch die Bediensteten der Pensions- und Krankenkassen kündigten einen fünftägigen Streik ab Montag an. Die Mitarbeiter mehrerer Hochschulen haben bereits vergangenen Dienstag für sieben Tage ihre Arbeit niedergelegt. Die Ärzte in staatlichen Krankenhäusern wollen ab Dienstag für die Dauer von drei Tagen nur Notfälle behandeln. Am Mittwoch und Donnerstag wollen dann alle Staatsbediensteten für 48 Stunden streiken. Ihre Gewerkschaft (ADEDY) hat dazu aufgerufen. Hauptgrund der Streikwelle: Unter dem Druck der internationalen Geldgeber will die Regierung in Athen 15.000 Staatsbedienstete bis Ende 2014 entlassen. Weitere 25.000 Staatsdiener, darunter rund 3.000 Lehrer, sollen in die sog...

Proteste in Athen gegen Massenentlassung

Tausende Griechen protestieren vor dem Parlament in Athen gegen die geplante Entlassung von 15.000 Staatsbediensteten. Die vom Parlament beschlossenen Kürzungen im öffentlichen Dienst gehören zu den Voraussetzungen für die Freigabe weiterer Tranchen der internationalen Finanzhilfe. Begleitet von Protesten hat das griechische Parlament am Sonntag ein umstrittenes Kürzungspaket für den öffentlichen Dienst beschlossen. Insgesamt rund 15.000 Stellen im öffentlichen Dienst sollen demnach gestrichen werden, davon 4000 noch in diesem Jahr. Die griechischen Gewerkschaften Adedy und GSEE kritisierten das Sparpaket. Adedy rief zu Protesten auf gegen die „Politiker, die den öffentlichen Dienst zerlegen und den Wohlfahrtsstaat zerstören“. Die GSEE erklärte, die Kürzungen würden die hohe Arbeitslosigkeit in Griechenland nur weiter verschlimmern. Die Arbeitslosenquote liegt derzeit bei 27 Prozent. Mehrere Tausend Menschen versammelten sich am Sonntag vor dem Parlament und protestierten f...

Fähren und Züge: Streikende Griechen lähmen Reiseverkehr

Stillstand in Häfen und an den Gleisen: In Griechenland legen Seeleute und Eisenbahner die Arbeit nieder - und erschweren Urlaubern damit das Reisen. Sie protestieren gegen den drohenden Abbau von Arbeitsplätzen. Griechenland-Urlauber müssen sich in den kommenden Tagen auf unregelmäßige Verkehrsverbindungen einstellen: Aus Protest gegen neue Gesetze haben die Gewerkschaften der Seeleute, Eisenbahner und Fluglotsen zu Warnstreiks aufgerufen. Den Anfang machen die Seeleute, die nach einem Aufruf ihrer Gewerkschaft PNO am Mittwoch die Häfen des Krisenlands lahmlegen wollen. Vom Morgen an sollen demnach für 24 Stunden keine Schiffe mehr auslaufen. Die Seeleute protestieren mit ihrem Ausstand gegen ein Gesetz zur Liberalisierung der Handelsschifffahrt. Sie fürchten deutlich schlechtere Arbeitsbedingungen und den Abbau von Arbeitsplätzen. Den Ausstand unterstützen auch die Angestellten im Ministerium für Handelsschifffahrt sowie die Angestellten in den Häfen. Am Nachmittag folgen v...

Fluglotsen streiken in Griechenland am Donnerstag

Die griechische Fluglotsengewerkschaft OSYPA hat für Donnerstag zu einem 24-stündigen Streik aufgerufen. Auch die Seeleute wollen streiken und damit die Häfen des Krisenlandes lahmlegen. Die Matrosen protestieren mit ihrem Ausstand gegen ein Gesetz zur Liberalisierung der Handelsschifffahrt. Sie fürchten deutlich schlechtere Arbeitsbedingungen und den Abbau von Arbeitsplätzen. Den Ausstand unterstützen auch die Angestellten im Ministerium für Handelsschifffahrt sowie die Angestellten in den Häfen. Die Fluglotsen demonstrieren mit dem Streik gegen das neue Gesetz zur Investitionsförderung, das die Privatisierung von zahlreichen Flughäfen sowie eine Umstrukturierung ihrer Behörde vorsieht. Man habe das Gesetz überraschend für Donnerstag ins Parlament eingebracht, ohne die Vorschläge der Fluglotsen zur Kenntnis zu nehmen, kritisierte die OSYPA.

Proteste von Bauern und Studenten in Athen

In Athen finden heute zwei größere Demonstrationen statt. Bauern aus allen Landesteilen demonstrieren für niedrigere Betriebskosten und Studenten protestieren gegen geplante Zusammenlegungen von Universitäten. In Athen treffen sich heute Bauern aus ganz Griechenland, um für bessere Bedingungen im Agrarsektor und für niedrigere Produktionskosten zu kämpfen. Dazu zählen u. a. niedrigere Strom- und Benzinpreise. Ihre Protestkundgebung findet um 13.00 Uhr vor dem Agrarentwicklungsministerium am Vathis-Platz statt. Die Bauerngewerkschaften rufen auch die Angestellten und Arbeiter der Hauptstadt dazu auf, ihnen „im Kampf ums Überleben“ beizustehen. Per Schiff sind heute Morgen u. a. auch Bauern aus Kreta in Piräus bzw. Athen eingetroffen. Doch nicht nur die Bauern sehen in der Finanz- und Wirtschaftskrise und den damit zusammenhängenden Spar- und Reformmaßnahmen einen Grund zum Protest. Um 12.00 Uhr demonstrierten heute auch Lehrer und Studenten vor den Propyläen an der Panepistimiou...

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