Die Gesellschaft für bedrohte Völker kritisiert Haltung der neuen griechischen Regierung
Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) hat der Regierung Griechenlands Doppelstandards im Umgang mit Menschenrechten sowie der Ukraine-Krise und Russland vorgeworfen. Die neue griechische Regierung verstehe die Annexion der Krim offenbar nicht als Völkerrechtsbruch, sehe nicht die Verantwortung Russlands für den entsetzlichen Krieg in der Ukraine und nehme es hin, dass die russische Regierung Andersdenkende, Minderheiten und die gesamte Zivilgesellschaft massiv schikaniere, kritisierte Sarah Reinke, GUS-Referentin der GfbV. Griechenland müsse dringend auch im eigenen Land den Minderheitenschutz verbessern. Der Staat belege innerhalb der EU mit Abstand den letzten Platz in Sachen Minderheitenschutz. Die Existenz der slawischen Mazedonier im Norden Griechenlands werde seit Jahren negiert . Die türkische Minderheit dürfte sich nicht über ihre ethnische oder nationale Zugehörigkeit definieren, sondern gelte als rein muslimische Minderheit. Ein erster Schritt zu einer glaub...