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Die Presse: Ein Albtraum in Thessaloniki-Therapie auf der nackten Erde

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Eine österreichische Ärztin konnte dem Leid nicht zusehen und reiste nach Griechenland, um medizinische Hilfe anzubieten. Hier, was sie dabei alles erlebte. Karin T. ist Ärztin aus Leidenschaft. Heuer hat sie ihren Urlaub in Griechenland verbracht. Allerdings nicht, um sich von den Strapazen ihres Berufs zu erholen, sondern, um zu helfen. Sie habe nicht weiter vor dem Fernseher sitzen und dem Elend zusehen können, berichtet sie. Mit einem Auto voll mit Kleidung, Medikamenten, Verbandszeug und Lebensmitteln machte sie sich auf nach Thessaloniki. Dorthin wurden jene Flüchtlinge umgesiedelt, die zuvor im berüchtigten Lager von Idomeni auf ihre Weiterreise hofften. Die Zustände in Idomeni waren unfassbar schlecht, das hat auch Karin T. so erlebt, die dort bereits im Frühjahr medizinische Hilfe geleistet hat. Seither ist das Thema aus den Medien so gut wie verschwunden. Man dachte wohl, das Problem sei gelöst. Doch nun sei es in den von der Regierung eingerichteten Lagern ke...

Krankentransport in Griechenland: 'Mit Mauleseln und Bulldozern'

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Der griechische Verband der Mitarbeiter staatlicher Krankenhäuser (POEDIN) hat am Montag die Ausstattung der Rettungsdienste des Landes scharf kritisiert. Krankentransporte seien dem Bericht der Organisation zufolge gerade in ländlichen Regionen oft nur noch mit "Mauleseln, Pferden, Bulldozern und Landmaschinen" möglich. Man könne geradezu darüber lachen - wenn es nicht um Menschenleben ginge. Gott müsse quasi Arzthelfer spielen. Schuld daran ist dem Verband zufolge das "Katastrophen-Trio" aus Ministerpräsident Alexis Tsipras, dem Gesundheitsminister Andreas Xanthos und seinem Vize, Pavlos Polakis. Mit großen Worten kündigten sie neue Krankenwagen an, dabei blieben unzählige existierende Fahrzeuge aufgrund von Schäden stehen, heißt es seitens des Verbands.

Athener Krankenhaus stoppt Chemotherapien - weil Medizin fehlt

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Nationales Krankenhaus in Athen stoppt Chemotherapien Weil wichtige Medizin aus Kostengründen fehlt, hat das "Laiko- Krankenhaus in Athen Chemotherapien für Krebspatienten eingestellt. Das berichtet unter anderem die griechische Sonntagszeitung "Proto Thema" in ihrer Online-Ausgabe. Die Klinik zählt zu den wichtigsten und größten Gesundheitszentren in Griechenland. Wie der Verband für Krebspatienten, Angehörigen und behandelten Ärzten in Athen berichtet, habe man bisher mit eigenen Mitteln die medizinische Versorgung für Chemotherapien aufrecht erhalten können. Doch die Privatbestände seien aufgrund rückläufiger Spendeneinnahmen dramatisch geschrumpft. Die Krankenhausleitung bestätigte entsprechende Medienberichte. Seit vergangenen Januar seien keine Gelder vom zuständigen Gesundheitsministerium geflossen.  Bereits im Januar mussten Krebspatienten auf lebenserhaltende Therapien verzichten. Nach Bekanntgabe des Vorfalls hatten Privatleute zu Spenden aufgerufen. Die...

Griechische Behörde deckt auf: Tierarzt arbeitete in Entbindungsklinik

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Eigentlich kümmern sich Tierärzte um die Behandlung von Hunden, Katzen und anderen Tieren. Nicht so in Griechenland. Laut einem Bericht der Korruptionsbehörde hat ein Tierarzt in der Athener Entbindungsklinik „Elena Venizelou“ gearbeitet, berichtet die griechische Sonntagszeitung „Proto Thema“ in ihrer Online-Ausgabe. Der Fall flog auf, als die Schichtpläne der Klinik unter die Lupe genommen wurden. Demnach soll der Tierarzt über mehrere Monate in der Station für Innere Medizin gearbeitet haben. Außerdem hätten Hebammen unter anderem Prostata-Untersuchungen verrechnet, obwohl solche Untersuchungen gar nicht dort möglich sind. Gegen den Arzt und die Klinikleitung wird nun ermittelt. Das Gesundheitswesen in Griechenland wird massiv von Korruptionsskandalen erschüttert. „Ein Drittel der Ärzte verlangt aktiv Schmiergeld, ein Drittel nimmt nur Geldgeschenke von Patienten an und ein Drittel lehnt Bestechung ab.“

Urlaub in Griechenland: Medikamente am besten mitnehmen

Experten raten Griechenland-Urlaubern, sich vor der Abreise nicht nur mit ausreichend Bargeld, sondern auch mit den benötigten Medikamenten zu versorgen. Laut Pressemeldungen haben sich in den letzten Tagen vor den Apotheken in Griechenland Schlangen von Patienten gebildet, die sich für alle Fälle noch Arzneimittel-Vorräte anlegen möchten. Obwohl große Pharmafirmen angekündigt haben, Griechenland weiter mit Arzneimitteln zu beliefern, sind daher Engpässe nicht auszuschließen. Es könnte sein, dass wichtige Arzneimittel nicht mehr überall im Land zu bekommen sind. Chronische kranke Menschen nehmen ihre ständig benötigten Arzneimittel für die Zeit des Aufenthalts am besten in mehr als ausreichender Menge mit. Um bei Gepäckverlust auf der sicheren Seite zu sein, verstaut man die Präparate dann in verschiedenen Gepäckstücken. Für alle anderen Reisenden empfiehlt sich, zusammen mit dem Apotheker in Deutschland eine gut sortierte Reiseapotheke anzulegen. Neben den auf Reisen immer sinnvo...

Greece’s ambulance service in need of a lifeline

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Though Greece’s economic health may be stealing the headlines, the national health service itself is crumbling under the strain of austerity. Ambulance workers have been threatening to strike over unpaid overtime, with claims they have not received payments for night shifts and holidays since December, meaning they have 200-500 euros less every month. “We have shown endurance for quite a long time,” said Ambulance worker Tassos Anastasatos. “We understand the severity of the situation but you know that our colleagues are people with obligations, they pay their debts, and therefore they have reached a crunch point.” In the last five years health spending has been slashed in half. Ambulances lying in disrepair are a stark reminder of the cuts, the Head of the Ambulance Staff Union Georgios Mathiopoulos told euronews that in the central car park, there are 50 ambulances that are out of order due to damage. Many have serious repairs needed to the engines, and others have s...

In Griechenland fehlen Ärzte und Arzneien

Athen. Vier Monate nach dem Amtsantritt der Links-Rechts-Regierung in Griechenland steht das Gesundheitswesen des Landes vor dem Kollaps. Es fehlt an allem: Ärzten, Pflegern, Medikamenten, sogar an Verbandsmaterial. 4500 Planstellen in den Kliniken sind nicht besetzt. Weil vielerorts die Medikamente ausgehen, schicken die Ärzte nicht selten Angehörige der Patienten in die nächste Apotheke, damit sie auf eigene Kosten die benötigte Medizin besorgen. In manchen Kliniken müssen die Ärzte sogar Gummihandschuhe selbst besorgen, Pfleger beschaffen Verbandsmaterial auf eigene Kosten, weil das Gesundheitsministerium keine Gelder für Materialanschaffungen mehr bewilligt. Lieferanten sitzen auf Bergen unbezahlter Rechnungen. Ärzte warten seit vier Monaten auf die Bezahlung geleisteter Überstunden. Mehr Babys sterben Die Misere des staatlichen Gesundheitswesens trifft vor allem die Mittel- und Unterschicht. Wohlhabende Griechen können sich eine Behandlung in einer der privaten Krankenh...

Griechenland - Im Gesundheitssystem herrscht pures Chaos

Viele Griechen sind nicht mehr krankenversichert. Ärzte arbeiten bis an die Belastungsgrenze und werden schlecht bezahlt. In den Kliniken fehlt es am nötigsten. Die Finanzkrise hat im Gesundheitssystem eine Schneise der Verwüstung hinterlassen. Das griechische Gesundheitssystem steht seit langem vor dem Kollaps. Viele Griechen sind arbeitslos und haben keine Krankenversicherung mehr. Eine Behandlung in Privatkliniken ist für sie zu teuer. Hinzu kommt, dass eine über viele Jahre falsch betriebene Politik die Probleme forciert hat. Die öffentlichen Krankenhäuser sind schon lange überfüllt. Zudem fehlt es den griechischen Kliniken an allem: Ärzten, Pflegekräften, Arzneimitteln, Verbandmaterial - sogar Toilettenpapier. Der Mangel führt dazu, dass Patienten nicht richtig versorgt und über ihre Rechte aufgeklärt werden können. Die Politik der Troika hat die ohnehin schlechte Lage an den Krankenhäusern noch verschärft. Vor allem viele regionale Kliniken sind kaum noch funktionsfä...

Greece Locks up Autistic Children in Cages

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After perfecting their economic model, Greece has revolutioned the way a country takes care of its handicapped children. A BBC reporter was stunned during a visit to one of Greece's Government run "institution" where disabled children are locked up in cages - staff say they want to improve conditions but money is short!   Nine-year-old girl stands and rocks backwards and forwards, staring through the bars of a wooden cage. When the door is unlocked she jumps down on to the stone floor and wraps her arms tightly around the nurse. But a few minutes later she allows herself to be locked back in again without a fuss. As in medieval time, she is used to her cage. It's been her home since she was two years old. This girl, who has been diagnosed with autism, lives in a state-run institution for disabled children in Lechaina, a small town in the south of Greece, along with more than 60 others, majority of whom are locked in cells or cages.

Greece Has the Highest Rate of Flu Deaths in Europe

Greece has more deaths by population related to flu than any other European country this year, according to the data of the European Center for Disease Prevention (ECDC) published in Greece by the Athens Medical Association, EurActiv reports. The data shows that in Greece, 106 people died by Saturday for nearly 11 million of population. In Spain, 155 people died after contracting flu, but it has a population of 46 million. There were only 4 deaths in Sweden, which has a comparable population to Greece. Britain reported no deaths from the flu virus, EurActiv notes. A poor vaccination rate has been pointed as the reason for the increased number of flu related deaths, compared to last year. Doctors of the World warned in December that Greece was very close to "tearing down the vaccination barrier". Thousands of children have not been vaccinated because their families have lost their health insurance, the NGO said. "Uninsured children who are unvaccinated ...

Griechenlands kranke Reformen

Griechenlands kranke Reformen  Ärzte fehlen, die Versorgung kollabiert. Es gibt mehr HIV-Fälle, Selbstmorde und Totgeburten. Wenn Erika Pitsikali die Terrassentür öffnet, schaut sie auf ein Postkarten-Panorama: Vor ihr schwingt sich in einem weiten Bogen die Westküste der beliebten Urlaubsinsel Santorin. Vor 35 Jahren ist die Oberösterreicherin in das Küstendorf Oia gezogen. Mit ihrem griechischen Mann hat sie hier jahrhundertealte Wohnhöhlen restauriert, die sie nun an Urlauber vermieten. Der pittoreske Meerblick entschädigt für einiges. Gesundmachen kann er nicht. "Seit ich hier lebe, war die medizinische Versorgung noch nie so schlecht", sagt Pitsikali. Wer krank ist und Hilfe braucht, muss dafür zahlen. "Mein Sohn hatte eine schwere Bronchitis", erzählt Pitsikali. "Das Röntgen und die Behandlungen beim privaten Lungenfacharzt haben uns 150 Euro in bar gekostet. Obwohl wir daneben ohnehin für eine sündteure Sozialversicherung zahlen müssen. "...

Drei Millionen Griechen ohne Krankenversicherung

Die Organisation "Ärzte der Welt" warnt vor gravierenden Konsequenzen. Die Zahl der Totgeburten steige, und viele Kinder würden nicht mehr geimpft. Im Zusammenhang mit den wirtschaftlichen Problemen in Griechenland ist die Zahl der Nicht-Krankenversicherten auf rund drei Millionen - bei 10,8 Millionen Bürgern - angestiegen. Darauf hat die Organisation "Ärzte der Welt" am Montag aufmerksam gemacht. 27,2 Prozent der griechischen Bevölkerung seien nicht mehr in der Lage, die Beiträge zur Sozialversicherung zu entrichten. Das Herausfallen aus der Sozialversicherung hat der Organisation zufolge gravierende Konsequenzen für Schwangere und Kinder. Der Anteil der Totgeburten sei zwischen 2008 und 2011 um ein Fünftel gestiegen. Viele kleine Kinder würden nicht mehr geimpft. Die Ärzte der Welt gaben die Kosten für Impfungen in den ersten sechs Lebensjahren mit 1900 bis 2500 Euro an. Von gut 10.600 Kindern, die von der Organisation in den vergangenen neun Monaten betr...

Griechenland: Rückgang um 39 % auf dem Markt medizinisch-technischer Produkte in den letzten drei Jahren

Eine starke Korrektur erfuhr die Branche der medizinisch-technischen Produkte im Zeitraum 2010-2012. Nach einem explosiven Wachstum von 1995 bis 2005, büßte die Branche in den letzten drei Jahre 39 % ein. (PresseBox) (München, 23.05.2013) Eine starke Korrektur erfuhr die Branche der medizinisch-technischen Produkte im Zeitraum 2010-2012. Nach einem explosiven Wachstum von 1995 bis 2005, als der durchschnittliche Jahreszuwachs bei 12,3 % lag, büßte die Branche in den letzten drei Jahren 39 % ein. Es lohnt zu bemerken, dass um die 70 % der Verkäufe aus dem öffentlichen Sektor getätigt werden, gegenüber 30 % aus dem privaten. Insofern haben die Maßnahmen zur Begrenzung der öffentlichen Ausgaben im Gesundheitswesen (wie die Einrichtung von zentralen Auswahlverfahren, die Einrichtung der „Nationalen Organisation zur Bereitstellung von Leistungen im Gesundheitswesen“, die Beobachtung der Preisentwicklung, die Verminderung der Preise) die Verkaufsentwicklung stark beeinflusst. Ein...

Greece’s 200% increase in HIV shows how disastrous austerity can be for public health

By Michael Scaturro, The Atlantic May 16, 2013 One day in late March, European finance and health ministry officials met at the OECD’s Paris office to discuss how healthcare systems are faring in times of austerity. On the second day of the two-day conference , Greek finance ministry official Evdoxia Andrianopoulou read from a series of brown-colored PowerPoint slides riddled with details of attrition and savings. Greece’s cuts were deep, of the sort commonly seen in a corporate turnaround – but rarely on a government’s balance sheet, and almost never to healthcare expenses. The takeaway from the meeting – according to two people who attended it – was that Greek officials knew that these huge cuts would result in the curtailing of essential services for their people. But the officials were working under the stress of having to meet a financial target set by their tri-party group of creditors: the European Commission, the International Monetary Fund, and the European Central...

Horsemeat: Chicken nuggets test positive for horse in Greece

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Horse DNA has been found in chicken nuggets in Greece, according to Greek food safety authority EFET. In an update on its website, published on Friday (22 March), EFET said frozen chicken nuggets made by a Greek company and supplied to a local catering company had tested positive for between 10% and 25% horse DNA. The nuggets were sold in 3kg cardboard boxes and had a best-before date of 7 January 2014. Four other meat products made by the same company had also tested positive for horse DNA as well as three additional products made by other companies, EFET added. “EFET has requested the immediate recall/withdrawal of the above products from the internal market,” it said in its statement. “Relevant controls are already in progress. It is stressed that the recall/withdrawal refers only to the above batches of the products.” The products identified by EFET on Friday are the latest in a string of meat products to have been recalled in Greece because of horse DNA adulterat...

Greek pharmacies inoperational, meds purchased in Macedonia

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GlaxoSmithKline, Roche, Pfizer and other will strop their meds distribution to Greece after Greek companies had failed to pay their bills for months. This in turn caused great deal of medication shortages across Greece in particularly meds for hepatitis C, arthritis, antibiotics, immunomodulators etc. Empty and closed pharmacy stores has infuriated Greeks who are frequently crossing the border into Macedonia, some to Bulgaria in search of medications. According to the Macedonia's director for the Bureau of Medical Supplies, Ilcho Zahariev, Greeks are often seen in Valandovo, Gevgelija and Bitola purchasing medications from our pharmacy stores. "Our pharmacies are fully equipped and are somewhat cheaper than in Greece, taking into account the shortages in Greece, it is understandable they will be coming to Macedonia for their medicine", says Zahariev.  Zahariev said customs officials as well as pharmacy representatives have noticed an increase of Serbian ci...

Krise des griechischen Gesundheitssystems - Blutleere in Hellas

Die Schweiz ist Griechenlands einziger Lieferant von Spenderblut - und reduziert seine Exporte wegen nicht beglichener Rechnungen. Viele griechische Patienten müssen sich nun selbst Blut besorgen. Es war ein Notruf über Radio Kreta: "Blutspender gesucht, Blutgruppe egal." So wie auf der Mittelmeerinsel fehlt es vielen griechischen Krankenhäusern inzwischen am Allernötigsten. Auch an Blut. Nun dürfte sich die Lage zusätzlich verschlimmern. Der Blutspendedienst des Schweizerischen Roten Kreuzes (SRK) hat entschieden, seine Lieferungen nach Griechenland deutlich zu reduzieren - wegen nicht rechtzeitig beglichener Rechnungen. Das SRK ist derzeit der einzige europäische Lieferant von Spenderblut in Griechenland. Zwar seien die Schulden in Höhe von mehreren Millionen Franken inzwischen beglichen, zitierte die Schweizer Zeitung Tages-Anzeiger am Montag den Chef des SRK-Blutspendedienstes, Rudolf Schwabe. Das Rote Kreuz wolle sein Risiko aber minimieren und daher die Zusa...

Griechenland: Ärzte verlassen in Scharen das Land

Innerhalb der letzten drei Jahre verließen 4.000 Ärzte Griechenland, um im Ausland besser zu verdienen und höhere Karrierechancen zu erhalten. Als Auswanderungsziel seien vor allem die nordeuropäischen Staaten und die Vereinigten Arabischen Emiraten heiß begehrt. Einer Studie der Medizinischen Vereinigung Athens (ISA) zufolge haben bereits 4.000 Ärzte Griechenland innerhalb der letzten drei Jahre verlassen. Die Sicherstellung der gesundheitlichen Versorgung ist in Gefahr, sollte sich dieser Trend noch lange fortsetzen. Die Ärzte seien auf der Suche nach besseren Verdienstmöglichkeiten und Karrierechancen, berichtet das Online-Magazin Greek Reporter. Seit dem Jahr 2007 fliehen immer mehr Mediziner aus Griechenland. Vor allem die Weiterbildungs-  und Jobmöglichkeiten in den nordeuropäischen Staaten oder in den Vereinigten Arabischen Emiraten sind heiß begehrt. Über 60 Prozent der ausgewanderten Ärzte sind hochqualifiziert, ihnen blieb fast keine andere Wahl, als das Land zu...

Griechische Zustände

Man weiß einfach nicht, was der nächste Tag bringt" - so oder ähnlich drückt es fast jeder Mensch aus, mit dem man in Athen, Thessaloniki oder anderswo ins Gespräch kommt. Die Griechen haben Angst vor dem Morgen, spüren das erdrückende Gefühl, dass ihre Existenz jederzeit vernichtet werden kann. Es ist nicht die erste Krise in ihrer wechselvollen Geschichte, und noch immer schreibt sich dieses Volk das besondere Talent zu, gerade in schwierigen Zeiten eisern durchzuhalten. "Wir haben immer wieder harte Zeiten erlebt und überstanden", meint die Geschäftsführerin eines kleinen Unternehmens. "Aber jetzt hat man uns die Hoffnung genommen." Im Zuge der immer neuen Sparprogramme werden durch Gesetze, Verordnungen, Bescheide oder direkte politische Eingriffe alle Normen infrage gestellt, die bislang für die Gesellschaft, die Wirtschaft und die staatliche Verwaltung gültig waren. Alles ist im Fluss, was gestern galt, ist heute nicht mehr wahr, und was morgen kommt...

EU warnt vor Ausbreitung von Krankheiten in Griechenland

Die EU warnt vor der Gefahr der Ausbreitung von Infektionskrankheiten in Griechenland, das sich im Kampf gegen die resistenten Infektionen bei “fünf vor zwölf” befinde. Nachdem die Krankenhäuser in Griechenland mit einem Mangel an Grundbedarfsartikeln wie sogar Handschuhen konfrontiert sind, ist das Niveau der krankenhäuslichen Versorgung erheblich gesunken und das Land mit der ernsthaften Gefahr der Ausbreitung von Krankheiten konfrontiert, erklärte nach seinem Besuch in Athen Mark Sprenger, Leiter des Europäischen Zentrums für Prävention und Kontrolle von Krankheiten (ECDC). “ Ich sah Orte [...] wo die wirtschaftliche Situation nicht einmal den Kauf sogar grundlegender Artikel wie Handschuhe, Schürzen und Sterilisationstücher gestattet “, äußerte Mark Sprenger gegenüber Reuters. Seine Erklärungen erfolgen bezeichnenderweise wenige Tage nach der Warnung des ECDC vor einer Verschlimmerung der HIV-Epidemie in Griechenland. Nosokomiale Infektionen und multiresistente Errege...

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