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Griechenland Weiter am Tropf

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Griechenland ist, sieben Jahre nach dem Staatsbankrott, nach wie vor abhängig von internationalen Gläubigern. Die griechische Wirtschaft hat 2016 das achte Rezessionsjahr in Folge erlebt. Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) schrumpfte 2016 laut Statistikbehörde Elstat um 0,05 Prozent. Auch die Umfragewerte von Regierungschef Alexis Tsipras und seiner linken Partei Syriza sinken. Die Zustimmung von rund 36 Prozent bei der Parlamentswahl 2015 fielen auf aktuell 15,5 Prozent. Die Griechen erwarten, dass sich die allgemeine wirtschaftliche Lage weiter verschlechtert. Sie befürchten weitere Steuererhöhungen und Pensionskürzungen. Neuwahlen, wie von der Opposition gefordert, lehnt die Regierung jedoch strikt ab - spätestens im September 2018 wird aber wieder gewählt werden. Auch im Reformstreit um Griechenlands Wirtschaft hat Tsipras momentan keine glückliche Hand. Die griechische Regierung und die internationalen Geldgeber scheinen sich nicht auf die Maßnahmen zur Aufnahme der zweiten Ü...

Arbeitslosigkeit in Griechenland steigt wieder

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Im vierten Quartal lag die Erwerbslosenquote Griechenlands bei 23,6 Prozent. Immer Sommer waren es noch 22,6. Besonders stark betroffen sind junge Menschen, von ihnen waren 2016 45,2 Prozent arbeitslos. Die Arbeitslosigkeit in Griechenland ist zum Jahresende 2016 gestiegen. Die Erwerbslosenquote lag im vierten Quartal bei 23,6 Prozent nach 22,6 Prozent im Sommer, wie das griechische Statistikamt am Donnerstag mitteilte. Fast drei Viertel der Arbeitslosen seien schon seit mehr als einem Jahr ohne Job. Junge Menschen sind besonders stark betroffen. Allerdings sah es hier nicht mehr so düster aus wie noch vor einem Jahr: Die Arbeitslosenquote sank auf 45,2 Prozent, Ende 2015 waren es noch 48,6 Prozent. Die Lage auf dem griechischen Arbeitsmarkt hat sich zwar seit dem Höhepunkt der Schuldenkrise gebessert. Dennoch ist die Erwerbslosenquote in dem südeuropäischen Land so hoch wie in keinem anderen EU-Staat und liegt um mehr als das Doppelte über dem Schnitt der Euro-Zone. Zudem...

Griechische Wirtschaft ist deutlich geschrumpft

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Die griechische Wirtschaft ist Ende 2016 drei Mal so stark geschrumpft wie bislang angenommen. Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) sank zwischen Oktober und Dezember um 1,2 Prozent zum Vorquartal und damit so kräftig wie seit über einem Jahr nicht mehr, wie das Statistikamt Elstat mitteilte. Bisher hatten die Statistiker nur ein Minus von 0,4 Prozent veranschlagt. Regierungschef Alexis Tsipras sieht sein Land dennoch auf dem Weg der Besserung. "Für das laufende Jahr signalisieren die Prognosen, dass die griechische Wirtschaft nach vielen Jahren der Rezession außerordentlich hohe Wachstumsraten haben wird." Griechenland hängt seit Jahren am Finanztropf seiner Euro-Partner und hinkt dem Währungsraum konjunkturell hinterher. "Die Revision der Daten legt nahe, dass die Wirtschaft im Gesamtjahr 2016 um 0,1 Prozent geschrumpft ist", sagte Eurobank-Analyst Platon Monokroussos. Bislang stand noch ein Wachstum von 0,3 Prozent zu Buche. Die EU-Kommission traut Griechenlan...

Griechenland lehnt zusäzliche Sparauflagen ab

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Die griechische Regierung sträubt sich gegen zusätzliche Sparauflagen ihrer Kreditgeber. Regierungssprecher Dimitris Tzanakopoulos forderte die Geldgeber - insbesondere den Internationalen Währungsfonds (IWF) und Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble - am Dienstag dazu auf, realistischere Vorgaben zu machen. Dann sei auch bis zum 20. Februar eine Einigung bei der Bewertung der Reformfortschritte in Griechenland möglich. "Die Vereinbarung, die wir aushandeln, enthält auch nicht einen einzigen Euro an neuen Sparmaßnahmen", versprach Tzanakopoulos. In Kreisen der Geldgeber und der griechischen Opposition ist man aber skeptisch, ob eine so rasche Einigung mit den Gläubigern gelingen wird. Die griechische Wirtschaft steckte lange in einer Rezession fest, die Arbeitslosigkeit ist so hoch wie sonst in keinem anderen Land der Euro-Zone. Zuletzt gab es unterschiedliche Signale. Die EU-Kommission traut dem schuldengeplagten Land zu, bald wieder auf einen deutlichen Wachstumsk...

Griechenland hat am meisten Geld für Panzer

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Nur noch zwei Staaten in Europa geben laut einer Analyse britischer Forscher mehr als die geforderten zwei Prozent ihrer Wirtschaftsleistung für Rüstung aus. Deutschland verfehlt diese Marke. Der neue US-Präsident Donald Trump hat die Europäer aufgefordert, mehr für ihre eigene Sicherheit auszugeben. Doch das Gegenteil ist der Fall. Nach einer Analyse des britischen Forschungsinstituts IISS (Internationales Institut für Strategische Studien) sind die Militärausgaben der Europäer im vergangenen Jahr im Verhältnis zur steigenden Wirtschaftsleistung gesunken. Nur noch zwei Länder in Europa, nämlich Estland und das hoch verschuldete Griechenland, gaben mit 2,2 Prozent und 2,4 Prozent mehr als zwei Prozent des Bruttoinlandsprodukts für ihr Militär aus. Dabei hatten sich die Nato-Spitzen und Regierungschefs mehrmals auf dieses Zwei-Prozent-Ziel geeinigt. Während Großbritannien bislang zum Kreis der europäischen Länder gehörte, die über der zwei Prozent-Marke lagen, fiel der An...

Griechenland: Lage absolut kritisch

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Als vermutlich letzte Aktion als Wirtschaftsminister sprach Sigmar Gabriel das Thema Griechenland an. Gabriel ist nicht zufrieden mit der aktuellen Situation und spricht sich für Schuldenerleichterungen aus. Genau dagegen wehrt sich Schäuble verbissen und riskiert damit, dass der Internationale Währungsfonds endgültig aussteigt. Schäuble versucht tatsächlich die Quadratur des Kreises hinzubekommen. Der IWF soll am Rettungspaket beteiligt bleiben. Der Fonds selbst fordert Schuldenerleichterungen. Gibt es diese nicht, dann will er aussteigen. Da sich Schäuble klar gegen Erleichterungen ausspricht, drängt er den IWF geradezu aus dem Programm heraus, obwohl er mündlich das Gegenteil beteuert. Griechenland ist noch lange nicht über den Berg. Das aktuelle Hilfsprogramm läuft noch bis 2018, doch niemand kann derzeit ernsthaft davon ausgehen, dass damit das Ende erreicht ist. Das Ende ist auch nicht erreicht, wenn Schuldenerleichterungen kommen. Diese sehen derzeit keinen Schulden...

Griechenland erneut vor der Pleite

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Die Fronten zwischen europäischen Gläubigern und IWF sind verhärtet. Nachdem es zuletzt recht still war, kehrt die Griechenland-Krise wieder voll zurück auf die Agenda der EU-Politiker. Im Sommer droht Athen abermals das Geld auszugehen. Lange war es ruhig um Griechenland, doch nun rückt mit aller Gewalt die nächste Finanzkrise näher. Ohne weitere Finanzspritzen droht im Sommer abermals die Pleite. Athen benötigt in den kommenden Monate neues Geld aus dem laufenden, dritten Rettungsprogramm, um seine Schulden bei der Europäischen Zentralbank zu bezahlen.  Allerdings haben die Griechen Reformen, die es den Geldgebern im Gegenzug für die Rettungsmilliarden zusagte, wieder nur zum Teil oder auch gar nicht umgesetzt. Es wird daher spannend, wie in einer sich wandelnden Welt, wo die Briten den Brexit verhandeln und in Frankreich Marine Le Pen Staatspräsident werden könnte, die Europäer reagieren. Niemand von den bestimmenden Kräften in der EU hat derzeit Interesse an ei...

Europa entsetzt über IWF-Analyse zu Griechenland

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Die sich verhärtenden Fronten zwischen der Europäischen Union und dem Internationalen Währungsfonds (IWF) nähren Sorgen vor einer Rückkehr der Euro-Krise in Griechenland. Nachdem der IWF die europäischen Sparziele für das Land als unrealistisch bezeichnet hat, wird in Europa wiederum Kritik an der Organisationen laut. Die IWF-Annahmen seien unrealistisch, heißt es in EU-Kreisen. Der IWF-Verwaltungsrat war zum Schluss gekommen, dass die griechische Schuldenlast auf Dauer „unhaltbar“ sei. Realistisch sei ein primärer Haushaltsüberschuss von 1,5 Prozent zum Ende des laufenden Kreditprogramms im Jahr 2018 statt der von der EU angestrebten 3,5 Prozent der Wirtschaftsleistung, urteilte eine Mehrheit der Direktoren. Der Primärüberschuss bezeichnet das Haushaltsplus ohne Berücksichtigung der Zinszahlungen. Der Fonds spricht sich deswegen dafür aus, dass die Euro-Staaten Griechenland eine deutliche Erleichterung der Schuldenlast gewähren. Die Forderung bietet politischen Sprengstoff....

Die Krise macht Griechen krank

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Die ins achte Jahr gehende Rezession in Griechenland beeinträchtigt die psychische Gesundheit vieler Menschen. Ein dubioser Heilsbringer verspricht, die Hellenen von ihren Schulden zu befreien. Die Schuldenkrise macht die Griechen nicht nur immer ärmer – das Land hat seit Beginn der Krise 2009 rund ein Viertel seiner Wirtschaftskraft eingebüßt, und allein in den beiden vergangenen Jahren ist der durchschnittliche Bruttolohn für Vollzeitbeschäftigte von 1327 auf 1182 Euro gefallen. Die ins achte Jahr gehende Rezession beeinträchtigt auch die psychische Gesundheit vieler Menschen. Das zeigt eine Untersuchung des Nationalen Instituts für öffentliche Gesundheit (Esdy), einer staatlichen Forschungseinrichtung. In einer Befragung von 2005 Erwachsenen klagte mehr als jeder Zweite, er habe im Laufe des vergangenen Monats mit Stress, Depressionen und anderen emotionalen Probleme zu kämpfen gehabt. Jeder Vierte sagte, diese Symptome seien ein Dauerzustand. 15 Prozent der Befragten klagt...

China übernimmt Stromversorgung für Griechenland

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Der chinesische Staatskonzern State Grid steigt bei der griechischen Stromversorgung ein. Der Einstieg ist Teil der Euro-Rettung. Der chinesische Energiekonzern State Grid übernimmt für 320 Millionen Euro 24 Prozent der Anteile des griechischen Stromnetzbetreibers ADMIE, wie der Vorstand des teilstaatlichen griechischen Energieunternehmens DEI am Montagabend mitteilte, dem der Netzverteiler bislang gehört. Die endgültige Entscheidung über den Verkauf soll bis zum 24. November fallen. Die Aktionäre werden dann über die Entscheidung des Vorstandes des Energiekonzerns DEI entscheiden. Das «Ja» der Aktionäre gilt als sicher, wertete die griechische Finanzpresse laut dpa am Montagabend. Der Verkauf ist der zweite größere Einstieg chinesischer Unternehmen in Griechenland. Der chinesische Transportriese COSCO hat bereits den größten Teil des wichtigen Mittelmeerhafens von Piräus verpachtet. Privatisierungen sind wesentlicher Bestandteil des Euro-Rettungsprogramms.

Griechenland: Tourismus-Minus durch Steuerhinterziehung?

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Trotz des Besucher-Booms sinken in Griechenland die Steuereinnahmen aus dem Tourismus. Insider vermuten: Die Branche hinterzieht Steuern im großen Stil. Einen Sommer lang verbuchte die griechische Tourismusbranche endlich einmal wieder positive Schlagzeilen - nachdem sie in den letzten Jahren durch Wirtschafts- und Flüchtlingskrise reichlich gebeutelt war. Die Besuchereinbrüche in der Türkei und anderen als weniger sicher wahrgenommenen Reiseregionen kamen neben Spaniern und Italienern auch den Griechen zugute. Von Januar bis August 2016 sollen 17,19 Millionen Touristen Griechenland besucht haben. Das waren immerhin 1,8 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum. Seit Montag redet darüber allerdings niemand mehr: Die griechische Zentralbank (Bank of Greece) hatte eine erste Bilanz der Urlaubssaison 2016 gezogen. Und die sieht seltsam mies aus. Denn die Banker fanden einen irritierenden Widerspruch in den Zahlen: Trotz Besucherrekord seien die Einnahmen von 9,25 Milliarden Eur...

Rettungsfonds gibt grünes Licht für weitere Milliarden an Griechenland

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Griechenland erhält vom Euro-Rettungsfonds ESM weitere Hilfsgelder in Höhe von insgesamt 2,8 Milliarden Euro. Das ESM-Direktorium habe den Weg für die Auszahlung frei gemacht, teilte der Fonds am Dienstag mit. Dies zeige, dass Griechenland mit den Reformen stetig weiterkomme, erklärte ESM-Chef Klaus Regling. Die Regierung habe bei der Rentenreform, im Banken- sowie im Energiesektor und bei der Steuererhebung wichtige Fortschritte erzielt. Zudem seien weitere Schritte unternommen worden, um den neuen Privatisierungsfonds einsatzbereit zu machen. Eigentlich sollte bereits im September der Weg frei gemacht werden für die Auszahlung der Gelder. Doch die Euro-Finanzminister hatten auf ihrem Treffen in Luxemburg nach der Überprüfung von Reformauflagen lediglich grünes Licht für 1,1 Milliarden Euro gegeben. Die Freigabe der restlichen 1,7 Milliarden Euro aus der Tranche knüpften sie daran, dass die griechische Regierung noch weitere Angaben zur Begleichung von Zahlungsrückstä...

Tourismus in Griechenland: Mehr Besucher, aber weniger Einnahmen

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Trotz eines weiteren Besucherrekords verzeichnet die griechische Tourismusbranche in diesem Jahr einen massiven Rückgang der Einnahmen. Wie eine Studie der Griechischen Zentralbank ergab, kamen 2016 bisher 17,2 Millionen Urlauber ins Land. Das waren 1,8 Prozent mehr als im ohnehin starken Vorjahr. Die Einnahmen jedoch gingen im selben Zeitraum um 8,8 Prozent zurück. Nun ringen Tourismusexperten in den griechischen Medien um Erklärungen für die negative Entwicklung der für das Land so wichtigen Branche. Der Chef des Tourismusverbands SETE ging in einem Interview des griechischen Rundfunks davon aus, dass Griechenland aufgrund stark erhöhter Steuern und Abgaben nicht konkurrenzfähig sei. Andere Branchenkenner hingegen vermuten Steuerhinterziehung als Ursache für den Rückgang. Dadurch versuchten Tourismusunternehmen offenbar, den erhöhten Steuern und Abgaben zu entgehen, die in diesem Jahr von der griechischen Regierung eingeführt worden waren.

EZB ruft Griechenland zur Umsetzung von Reformen auf

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Die Europäische Zentralbank (EZB) hat Griechenland aufgefordert, auf Reformkurs zu bleiben. Dies sei auch entscheidend dafür, damit das Land wieder dauerhaft Zugang zum Kapitalmarkt erhalte, sagte EZB-Direktor Benoit Coeure am Mittwoch vor einem Ausschuss des Europa-Parlaments in Brüssel. Er sprach sich zudem für eine volle Beteiligung des Internationalen Währungsfonds (IWF) am laufenden Hilfspaket für den Ägäis-Staat aus. "Dies würde die Glaubwürdigkeit des Programms stärken", sagte Coeure. Dem entgegen steht allerdings, dass der IWF die Schuldenlast Griechenlands derzeit nicht für tragfähig hält. Die Regierung in Athen forderte eine rasche Lösung der Schuldenfrage und warb erneut für Erleichterungen bei den Kreditbedingungen. Coeure rechnet nicht damit, dass Griechenland im kommenden Jahr in großem Umfang an den Kapitalmarkt zurückkehrt. "Es wird nicht signifikant sein, aber wenn sie den Markt testen können, wäre das eine gute Sache", sagte er. Es se...

Schuldenkrise: Griechenland fordert Erleichterungen

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Für den griechischen Ministerpräsidenten Alexis Tsipras wären Schuldenerleichterungen ein Erfolg, mit dem er innenpolitisch punkten könnte. Der griechische Finanzminister Euklid Tsakalotos mahnt die Kreditgeber, schnell über Schuldenerleichterungen für sein Land zu entscheiden. Wenn es bis zum Jahresende keine Entscheidung gebe, drohten „unserer Regierung und unserem Land ernste Konsequenzen“, warnte Tsakalotos, ohne die Folgen näher zu erläutern. Nachdem Premier Alexis Tsipras in den vergangenen Tagen bereits mehrfach Schuldenerleichterungen noch in diesem Jahr gefordert hatte, macht nun auch Tsakalotos Druck.  In Athen hält man den Zeitpunkt offenbar für günstig, weil auch der Internationale Währungsfonds (IWF) das Thema Schuldenerleichterungen auf die Tagesordnung gebracht hat. Bis zum Jahresende soll der Fonds über seine künftige Beteiligung an Kredithilfen für Griechenland entscheiden. So ist es mit den europäischen Gläubigern vereinbart. Der IWF macht seine Beteiligu...

Griechische Regierung erwartet 2017 höheres Wirtschaftswachstum

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Laut einem Entwurf der Regierung sollen kommendes Jahr Arbeitslosigkeit und Gesamtverschuldung sinken. Konkrete Angaben dazu fehlen jedoch. Die griechische Regierung erwartet 2017 ein stärkeres Wachstum der Wirtschaft und einen Rückgang sowohl der Arbeitslosigkeit als auch der Gesamtverschuldung des Landes. Der am Montag in Athen vorgestellte Entwurf für den Haushalt 2017 sieht ein Wachstum von 2,7 Prozent vor. Für 2016 war noch ein Rückgang der Wirtschaftsleistung von 0,3 Prozent erwartet worden. Die Schuldenquote soll kommendes Jahr laut dem Entwurf auf 174,8 Prozent des Bruttoinlandsproduktes (BIP) sinken. Für die Arbeitslosigkeit wird ein Rückgang auf 22,4 Prozent prognostiziert. Pensionisten demonstrieren In dem Entwurf finden sich keine konkreten Angaben, wann das Land wieder an die Finanzmärkte zurückkehren will. Um die Haushaltsziele zu erreichen, sind nächstes Jahr höhere Steuern auf Benzin, Telefondienstleistungen und Tabakwaren vorgesehen. Die Athener Regierung ver...

Arbeitslosigkeit in Griechenland geht leicht zurück

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Die Arbeitslosigkeit in Griechenland ist trotz der anhaltenden schweren Finanzkrise etwas zurückgegangen. Sie betrug im zweiten Quartal des Jahres 23,1 Prozent. Zum Vergleich: Im gleichen Vorjahreszeitraum betrug sie 24,6 Prozent und um ersten Quartal 2016 24,9 Prozent.  Dies teilte am Donnerstag das griechische Statistikamt mit. Die Jugendarbeitslosigkeit bleibt weiterhin enorm. Fast jeder Zweite junge Mensch hat keinen Job.  Experten führten den Rückgang der Arbeitslosigkeit auf die erhöhte Zahl von Einstellungen angesichts der Hochsaison im Bereich Tourismus im April und Mai zurück. 

Pleitewelle rollt durch Griechenland

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Es sind turbulente Zeiten für die größte Supermarktkette des Landes: Kurz vor der endgültigen Insolvenz gibt es doch noch einen Rettungsplan. Dennoch fürchten 13.000 Mitarbeiter bei Marinopoulos-Carrefour um ihren Job. Auch für die Zulieferbetriebe steht viel auf dem Spiel – die Kette schuldet ihnen über 700 Millionen Euro. 

Ferienwohnungen in Griechenland - Regierung will Online-Vermietung besteuern

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Griechenland plant, bis September all jene Ferienwohnungen zu registrieren, die über Online-Plattformen wie Airbnb vermietet werden. Das Ziel: Die Regierung des verschuldeten Staates will die Vermietung besteuern. Der Zeitung "To Ethnos" zufolge gehen dem griechischen Staat durch die bislang nicht überwachte private Online-Vermietung hohe Steuereinnahmen verloren. Die Rede ist von Verlusten in Höhe von 270 Millionen Euro pro Jahr. Schätzungsweise 30.000 Wohnungen, Appartements und Ferienhäuser werden laut "Ethnos" in Griechenland über Plattformen wie Airbnb vermietet. Nicht zuletzt in der Hauptstadt Athen floriert der Markt; das Angebot reicht von der kleinen Studentenbude in der Innenstadt mit Blick auf die Akropolis bis hin zum Athener Luxus-Penthouse mit Pool und Meerespanorama.

In Griechenland klafft ein Steuer-Loch

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Die Rechnung geht nicht auf, wieder einmal: Im krisengeschüttelten Griechenland bleiben die Steuereinnahmen trotz erhöhter Sätze sowie die Privatisierungserlöse hinter den Vorgaben zurück. Die griechische Regierung unter dem linken Premier Alexis Tsipras hatte erst im Frühjahr den Höchstsatz der Mehrwertsteuer von 23 auf 24 Prozent erhöht. Davon betroffen sind rund 60 Prozent aller Waren und Dienstleistungen, die in Griechenland angeboten werden. Zudem stiegen die indirekten Steuern unter anderem auf Benzin, Diesel, Bier, Kaffee, Zigaretten, Hotelübernachtungen, Festnetz-Internet sowie Pay-TV. So sollten die Steuereinnahmen endlich steigen. Die am Freitag nun offiziell veröffentlichten Daten zeigen: Die Rechnung geht nicht auf. Die Staatseinnahmen lagen in den ersten sieben Monaten des laufenden Jahres mit fast 28 Mrd. Euro um 640 Mio. Euro und damit 2,2 Prozent hinter der Zielvorgabe zurück. Trotz der Hochsaison im Urlaubsland Hellas verlief besonders der Juli an der hellenis...

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