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Griechenland friert

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Dörfer sind von der Außenwelt abgeschnitten, Flüchtlinge frieren in Zelten, die Schule fällt aus und auf manchen Ägäis-Inseln fahren die Menschen Snowboard – der Winter stellt Griechenland auf den Kopf. Und manche warten bislang vergeblich auf Hilfe. Der junge Mann holt tief Luft. „Echt verdammt viel Schnee hier“, murmelt er. Dann fasst er sich ein Herz, nimmt Schwung und saust mit dem Snowboard die engen Gassen des Dörfchens hinab. Seine Handyaufnahme zeigt pulverigen Tiefschnee, wie Wintersportler ihn sich auf so manche Skipiste in den Alpen wünschen würden. Der Unterschied ist, dass die Fahrt mitten durch den malerischen Ort führt und sie unmittelbar vor der eisig türkisblauen Ägäis enden wird – hier in Skopelos auf der gleichnamigen Sporadeninsel. In Griechenland herrscht extremes Winterwetter. Für die Region rund um die nordgriechische Stadt Ptolemaida ist gestern wegen des starken Schneefalls der Notstand ausgerufen worden. In Nordgriechenland sind gestern wegen der eisi...

Erdbebenserie versetzt Griechenland in Angst

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Eine Serie von Erdbeben hat in der Nacht auf Sonntag im Nordwesten Griechenlands Tausende Menschen in Angst versetzt. Das stärkste der Beben in der Grenzregion von Epirus und in Südalbanien hatte nach ersten Messungen eine Stärke von 5,2 (zunächst war es mit 5,5 gemessen worden) und ereignete sich gegen 23.14 Uhr am Samstag. In der Nacht folgten Dutzende Nachbeben mit bis zu einer Stärke von 4,9. Verletzt wurde nach Polizeiangaben niemand. Es seien jedoch einige Schäden an älteren Gebäuden entstanden und einige Erdrutsche ausgelöst worden. Die Feuerwehr und die Polizei wurden in Alarmbereitschaft versetzt. Tausende verbrachten die Nacht im Freien, berichtete der staatliche Radiosender der Provinzhauptstadt Ioannina (ERA) am Sonntag. Sie hatten Angst davor, dass ein stärkeres Beben kommen könnte, wie zahlreiche Einwohner im Rundfunk sagten. „Wir werden erst nach 48 Stunden wissen, ob es sich beim ersten Beben um den Haupt-Erdstoß handelte“, sagte der Chef der Erdbebenschutz...

Unwetter mit Überschwemmungen in Griechenland

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Starke Unwetter haben gestern Abend und in der Nacht auf heute im Westen Griechenlands für Chaos gesorgt. Betroffen waren unter anderem die Inseln Zakynthos, Kefalonia und Korfu sowie Teile der Halbinsel Peloponnes. Auf Kefalonia sei es wegen Überschwemmungen zu schweren Schäden gekommen, berichtete der Radiosender Athina 984. Häuser und Geschäfte seien vollgelaufen, Wassermassen hätten Autos und Motorräder mit sich gerissen. Auch die Straßen von Athen füllten sich bei einem kurzen, starken Gewitter mit Wasserströmen. Bäume stürzten um, in manchen Stadtteilen fiel der Strom aus.

Zwei Beben erschüttern Griechenland

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Erdbeben auf der Halbinsel Peloponnes - Seebeben vor Rhodos. Ein Beben der Stärke fünf hat am Mittwochvormittag die Südwestspitze der griechischen Halbinsel Peloponnes erschüttert. Nur 45 Kilometer entfernt liegt die Gemeinde Kalamata, in der rund 70.000 Menschen leben. Über mögliche Verletzte oder Schäden sei bisher nichts bekannt, berichtete der griechische Fernsehsender Skai. Kurz vor Mitternacht hatte weiter östlich ein Seebeben die Insel Rhodos erschüttert. So wie beim Beben am Vormittag entstand das Beben der Stärke 5,1 dem Bericht zufolge in mehr als 50 Kilometern Tiefe. Verletzte oder Schäden habe es auf Rhodos nicht gegeben, berichtete Mittwochfrüh die Athener Tageszeitung "Kathimerini".

Schweres Unwetter in Griechenland fordert drei Todesopfer

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In vielen Teilen Griechenlands hat es in dieser Nacht Unwetter mit starken Regenfällen gegeben. Am meisten davon betroffen waren Westgriechenland, die Peloponnes und Nordgriechenland. In Kalamata auf der südlichen Peloponnes sind mindestens drei Menschen ertrunken. Sie haben im Erdgeschoss oder in Kellerwohnungen gewohnt, die überschwemmt worden sind. Mindestens acht Dörfer sind in Messenien von der Außenwelt abgeschnitten. Etwa 80 Studenten konnten aufgrund des Unwetters die technische Hochschule (TEI) nicht verlassen.   In Thessaloniki wird eine 60jährige Frau vermisst. Ihr Pkw wurde vor einer Tankstelle gefunden; die Warnlichter waren angeschaltet. Zuvor hatte ihr Mann ihr per Telefon geraten, wegen der Überschwemmungen das Fahrzeug zu verlassen.  In vielen Landesteilen wurden Straßen überschwemmt. Zum Teil wurden Kraftfahrzeuge von den Fluten ins Meer gerissen. Einige Abschnitte von Nationalstraßen mussten gesperrt werden; betroffen war vor allem die südwestliche ...

Starkes Erdbeben erschüttert Griechenland

Ein Erdbeben der Stärke 6,7 auf der Richterskala hat nach Angaben des US Geological Service Griechenland südwestlich von Ioannina erschüttert. Über mögliche Opfer gibt es bislang keine Informationen. Das Beben soll sich in einer Tiefe von etwa zehn Kilometern ereignet haben. Den Magnitudenwerten lassen sich typische Effekte im Bereich des Epizentrums zuordnen. Eine Erdbebenstärke von 6,7 auf der Richterskala richtet laut US Geological Service (USGS) Zerstörungen im Umkreis von 70 bis 100 Kilometern an und tritt weltweit in etwa 18 mal pro Jahr auf.

Vardar Overflows Near Greek Border

The Vardar River is overflowing near Mici, located on the very border between Macedonia and Greece. Macedonia's largest river already flooded farmland near the village of Mrzenci. The town of Gevgelija is not under threat, with the cold weather reducing the melting process of the snow on Nidze Mountain. In Prilep, the regional crisis management center said that five villages that were affected by the floods are still without drinking water and are supplied with bottled water delivered by trucks. Around 20 of the most affected families are receiving humanitarian aid. In the eastern parts of Macedonia, the Istibanja-Makedonska Kamenica road remains closed for traffic, after rainfalls caused several landslides. Road crews are working on clearing up the road, but engineers estimate that it is still dangerous to allow even vehicles on one lane. Some of the most dangerous rocks that have loosened will need to be torn down before traffic would be allowed on the road again.

Millionenstrafe für Griechenland wegen unkontrollierter Müllentsorgung

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Griechenland muss eine einmalige Geldstrafe in Höhe von 10 Millionen Euro zahlen. Das hat der europäische Gerichtshof am Dienstag beschlossen. Grund dafür ist, dass im ganzen Land noch immer 70 illegale bzw. wilde Müllkippen existieren. So lange sich diese Lage nicht ändert, muss Griechenland jedes Halbjahr zusätzlich 14 Millionen Euro an Bußgeldern entrichten. Für jede abgeschaffte unkontrollierte Mülldeponie werden diese Strafgelder um 40.000 Euro gekürzt. Dabei hat sich in diesem Bereich schon einiges getan: Im Februar 2004 gab es in Griechenland noch 1.125 unkontrollierte Müllhalden. Unser Foto zeigt eine Müllkippe in Nea Kios in der Nähe von Nafplion (Peloponnes), wo im Juli 2013 ein Brand ausgebrochen war. ( Griechenland Zeitung / eh, Archiv-Foto: Eurokinissi ) 

Griechenland muss 22 Millionen Euro Strafe wegen illegaler Müllentsorgung zahlen

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Das hochverschuldete Griechenland muss dringend sein Problem mit der Müllentsorgung lösen. Am 2. Dezember will der Europäische Gerichtshof eine Strafe in Höhe von 22 Millionen Euro über Griechenland verhängen. Grund dafür ist, dass etwa 50 illegale Mülldeponien im Lande noch immer in Betrieb sind. Zusätzlich muss das Land wegen dieser Müllhalden 54.450 Euro pro Tag zahlen. Nun versucht das Umweltministerium, den Schaden so gut es geht zu begrenzen. Aus diesem Grund sollen ab sofort alle Deponien in Zentralgriechenland sowie in Nordgriechenland und Thrakien schließen.  Mit dem größten Problem ist jedoch die Peloponnes konfrontiert. Hier existieren mindestens 18 illegale Müllhalden. Den Gemeinden stehen keine Alternativen zu Verfügung, wo sie den Müll anderweitig entsorgen könnten. Auch auf den kleineren Inseln bekommt das Thema der Müllentsorgung neue Dimensionen. Die dortigen Gemeinden müssen allem Anschein nach ihren Abfall auf in der Nähe liegende Großinseln transportier...

Tierkrankheiten dezimieren Herden in Griechenland

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Zwei ernsthafte Tierkrankheiten haben Schafherden in Griechenland befallen und bringen die Viehzüchter zur Verzweiflung: die sogenannte Blauzungenkrankheit und die Schafpocken. Für den Menschen sind sie unbedenklich. Griechenlands Viehzüchter schlagen Alarm. Wie der Präsident des griechischen Viehzüchterverbandes Panagiotis Peveretos im Radiosender „Vima FM 99,5“ sagte, sind bereits 30.000 Schafe an der sogenannten Blauzungenkrankheit zugrunde gegangen. Staatliche Stellen sprechen von 207.000 infizierten und ungefähr 20.000 toten Tieren. „Das Schlimmste ist, dass ein einziger Fall von Blauzungenkrankheit in einer Herde bedeutet, dass mindestens 20 Prozent der Tiere erkranken werden“, sagte Peveretos. Ganz Griechenland mit Ausnahme der Kykladen sei betroffen. Die Pockenseuche der Schafe betreffe vor allem die nordöstliche Grenzregion Thrakien, fügte er hinzu. Es gebe aber auch schon Fälle in der Nachbarregion Makedonien. Die Seuche sei aus der Türkei eingeschleppt worden und be...

In Griechenland wird weniger Müll recycelt als im EU-Durchschnitt

Die Griechen erzeugen durchschnittlich etwas mehr Abfall als andere EU-Staaten. Das geht aus einer jüngsten Studie der europäischen Statistikbehörde ELSTAT hervor. Pro Person entstehen in Griechenland 503 Kilo Müll im Jahr. Der EU-Durchschnitt der 28 Mitglieder liegt geringfügig darunter (492 Kilo). Den meisten Müll verursachen dieser Erhebung zufolge die Dänen (668 Kilo), es folgen die Zyprer (663) und die Luxemburger (662 Kilo). Die Deutschen kommen mit 611 Kilo auf Platz vier. Während in Griechenland die meisten der Abfälle (82 %) noch auf Mülldeponien landen, liegt der EU-Durchschnitt mit 34 % in diesem Punkt deutlich darunter. In Griechenland werden lediglich 16 % recycelt (EU-Durchschnitt: 27 %) und 2 % kompostiert (EU-Durchschnitt: 15%). Europameister beim Recyceln und Kompostieren sind die Deutschen (65 %). Es folgen die Österreicher (62 %), die Belgier (57 %) und die Holländer (50 %). Die von Eurostat veröffentlichten Daten beziehen sich auf das Jahr 2012. (Griechenland Zeitu...

Greek Earthquake felt in south-east Macedonia

An earthquake with epicenter in Greece, 220 kilometers south of Skopje, was registered last night at 2:42 am from the Seismological Observatory of Natural Sciences and Mathematics in Skopje and seismic stations in Ohrid, Bitola, Krusevo, Stip and Valandovo. As it was announced, the earthquake in Greece had a magnitude 4.4 on the Richter scale and was felt in the south-western parts of Macedonia with an intensity of 3 degrees on the European Macroseismic scale-1998.

Griechenland soll Millionenstrafe für gefährliche Abwässer zahlen

Das hoch verschuldete Griechenland soll nach dem Willen der EU-Kommission mindestens 11,5 Millionen Euro Strafe für die mangelhafte Aufbereitung von Abwässern in sechs Städten zahlen. Die EU-Behörde reichte gegen das Land Klage beim Europäischen Gerichtshof (EuGH) in Luxemburg ein, wie die Brüsseler Behörde am Mittwoch mitteilte. In den unbehandelten Abwässern könnten sich Krankheitserreger tummeln, die eine Gefahr für die Bewohner darstellten. Sollte der Gerichtshof in seinem Urteil die Brüsseler Bedenken teilen, droht Athen ein Bußgeld. Dieses könnte auch noch höher ausfallen, wenn das Land den Missstand nicht abschafft. "Die EU-Kommission ist sich natürlich der schwierigen Situation Griechenlands völlig bewusst", sagte eine Sprecherin. Aber wenn das Land Investitionen in die Wasseraufbereitung aufschiebe, würden die Kosten immer weiter steigen. Der Luxemburger Gerichtshof hatte schon vor sechs Jahren in Griechenland Probleme mit städtischen Abwässern festgestellt....

Mykonos erstickt im Müll - Gesundheit von Bewohnern und Gästen soll in Gefahr sein.

Es stinkt zum strahlend blauen, ägäischen Himmel: Mehr als 80 Tonnen Abfälle haben sich auf der griechischen Insel Mykonos in Müllcontainern und auf offenen, oft illegalen Kippen angesammelt. Die Gesundheit von Bewohnern und Gästen sei in Gefahr, meldete der griechische Radiosender "Skai" am Mittwoch unter Berufung auf Umweltverbände der Insel. Bereielt es sich jedoch um ein Dauerproblem der Insel. Die Abfalldeponie von Mykonos entspreche nicht europäischen Standards.ts in der vergangenen Woche war es wegen eines Streiks der Kommunalangestellten zu Problemen mit dem Müll auf Mykonos gekommen. Laut "Skai" hand Daneben bestünden wilde Müllkippen, für die Griechenland vom Europäischen Gerichtshof immer wieder zu Bußgeldern verurteilt wird. Die Kommunalverwaltung der Insel halte dem entgegen, dass die meisten Müllautos wegen des Personalabbaus stillgelegt seien und man mit dem Einsammeln nicht nachkomme. QUELLE

Illegale Deponien: Kommission bringt Griechenland erneut vor EuGH

Die Europäische Kommission verklagt Griechenland wegen illegaler Deponien erneut vor dem Gerichtshof der Europäischen Union (EuGH). Das Land sei einem früheren Urteil über illegale Deponien nicht nachgekommen, begründet die EU-Kommission diesen Schritt. Zugleich beantragt sie die Verhängung von Geldbußen. Der EuGH kam 2005 zu dem Urteil, dass Griechenland keine ausreichenden Maßnahmen unternommen habe, um illegale Deponien, von denen mehrere hundert im ganzen Land noch in Betrieb waren, zu schließen und zu sanieren. Jetzt bringt die EU-Kommission das Ganze wieder vor den Gerichtshof, weil in ihren Augen seit dem Gerichtsurteil nur unzureichende Fortschritte erzielt worden sind.  Zwar seien in der Zwischenzeit in Griechenland viele illegale Mülldeponien geschlossen und saniert und Fortschritte bei der Einrichtung eines angemessenen Abfallbewirtschaftungssystems erzielt worden. Die meisten Vorhaben seien von der EU kofinanziert worden, wie die Kommission schildert. Nach...

EU-Abfallpolitik: EU-Kommission verklagt Griechenland

Griechenland betreibt eine Abfalldeponie in einem Schutzgebiet auf der insel Zakynthos. Die EU-Kommission hat wegen Nichteinhaltung von EU-Recht vor dem Gerichtshof der Europäischen Union Griechenland verklagt. Die Deponie auf der griechischen Insel Zakynthos werde unter Verstoß gegen das EU-Abfallrecht betrieben und bilde eine ernste Gefahr für die menschliche Gesundheit, die Umwelt und insbesondere für nistende Karettschildkröten (Caretta caretta). Griechenland müsse die Deponie entweder schließen oder sie mit dem Abfallrecht der EU in Einklang bringen, fordert die EU-Kommission. Der Fall hat eine mehrere Jahre lange Vorgeschichte einschließlich Vertragsverletzungsverfahren, jedoch habe Griechenland bisher keine ausreichenden Maßnahmen ergriffen. Es droht ein Bußgeld.

Legalisierung von Schwarzbauten in Griechenland auch in Schutzgebieten

Griechenland eröffnet mittels einer gesetzlichen Regelung die Möglichkeit, gegen Entrichtung einer Geldstrafe sogar auch illegale Bauten in Schutzgebieten nachträglich zu legalisieren. Die äußerst umstrittene und auch konstitutionell bedenkliche gesetzliche Regelung bezüglich der Legalisierung von Schwarzbauten in Griechenland öffnet ein weiteres “Fenster”, das sogar auch die Legalisierung von Bauten ermöglicht, die illegal innerhalb der Grenzen geschützter Gebiete (sprich speziell auch in Naturschutzgebieten) errichtet worden sind. Mit einer Phrase, die während des Verfahrens der Debatte und Verabschiedung des in Rede stehenden Gesetzentwurfs im Parlament in letzter Minute hinzugefügt wurde, bleibt die Legalisierung von Schwarzbauten in Schutzgebieten nur noch untersagt, wenn – unabhängig von Bebauungsfaktoren oder jeglichen sonstigen Sonderregelungen – ein absolutes Bauverbot besteht. Nachträgliche Legalisierung von Bauten in Naturschutzgebieten Konkret geht es um den Zusatz im F...

Griechenland Pleite: Umwelt zieht den kürzeren

Griechenland will Bestimmungen über Umweltgenehmigungen lockern In Griechenland soll zur Vereinfachung der Genehmigungsverfahren für eine Reihe von Projekten und Aktivitäten die Pflicht zur Erstellung von Umweltstudien entfallen. Das Umweltministerium in Griechenland forciert eine neue Regelung, die “Projekte und Aktivitäten mit nur lokalen Auswirkungen auf die Umwelt von dem Verfahren der Studien bezüglich der Umweltauswirkungen befreit“. Dies bedeutet im Klartext, dass für kleine Hoteleinheiten, Manufakturen und Industriebetriebe mit niedrigem Störpotential (wie beispielsweise gewerbliche Werkstätten innerhalb von Stadtgebieten, kleine Industriebetriebe innerhalb von von Industriegebieten, kleine Hotels innerhalb von Bebauungsplänen usw.) keine Studien über die Umwelteinflüsse mehr erforderlich sein werden. Es ist allerdings anzumerken, dass die einschlägige Direktive der EU (85/337/EWG, die mit 97/11/EU modifiziert wurde) die Projekte nicht auf Basis lokaler oder nationaler Auswi...

Stromausfälle in Griechenland verursachen hohe Sachschäden

In Griechenland verursachen Stromausfälle und Unregelmäßigkeiten in der öffentlichen Stromversorgung erhebliche Sachschäden zu Lasten der Verbraucher. Die durchschnittliche Höhe eines jeden Schadens, den in Griechenland Verbraucher aufgrund von Stromversorgungsprobleme erleiden, die entweder durch Überspannungen verursacht werden, die – wie derzeit infolge des Streiks der GENOP – bei der Wiederherstellung der Stromversorgung auftreten, oder auf beschädigungsbedingte Unterbrechungen des Null-Leiters oder andere Gründe zurückzuführen sind, beläuft sich auf über 1.000 Euro. Konkret belief sich laut den Daten, welche die griechische Energieregulierungsbehörde (RAE) auf Basis der während der letzten drei Jahre von Konsumenten erhobenen Beschwerden zusammentrug und auswertete, die durchschnittliche Höhe der verursachten Sachschäden auf 1.058 Euro Pro Schadensfall. Vor nicht langer Zeit etablierte die RAE in Zusammenarbeit mit der öffentlichen griechischen Elektrizitätsgesellschaft ( DEI ...

Etliche Strände in Griechenland verloren die Blaue Flagge

In Griechenland verloren etliche Badestrände die begehrte Blaue Flagge, die für jeweils ein Jahr als Umweltauszeichnung an vorbildliche Sportboothäfen und Badestellen vergeben wird. Insgesamt wehen 2011 in Griechenland 34 Blaue Flaggen weniger als im Vorjahr. Konkret wurde für das Jahr 2011 die begehrte Auszeichnung landesweit an 387 Badestrände und 9 Marinas vergeben, wogegen im Vorjahr 421 Strände und 9 Marinas mit der Blauen Flagge ausgezeichnet worden waren. Trotzdem belegt Griechenland damit unter insgesamt 41 Ländern weiterhin den 2. Platz, während Spanien erneut auf dem 1. Platz der Rangliste liegt. Laut der Griechischen Gesellschaft für Naturschutz / EEPF (Ελληνική Εταιρεία Προστασίας της Φύσης / ΕΕΠΦ), die in Griechenland für das Programm verantwortlich ist, schloss das griechische Gremium 11 Küsten aufgrund unzureichender Wasserqualität und andere 11 Küsten wegen Rückständen bei der Organisation und der Anzahl der Stichprobenerhebungen aus. Weitere 12 griechische Strände w...

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