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Randale am Todestag eines 15-Jährigen in Athen

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2010 war der 15-jährige Alexandros Grigoropoulos durch eine Polizeikugel in Athen ums Leben gekommen. Auch sechs Jahre später kommt es wieder zu Demonstrationen am Jahrestag. Nicht überall friedlich. Am achten Jahrestag des Todes eines 15-Jährigen durch eine Polizeikugel ist es in der Nacht zum Mittwoch in Athen zu Ausschreitungen von Vermummten gekommen. Rund 200 Randalierer lösten sich am Dienstagabend aus einer friedlichen Demonstration von rund 3000 Schülern und Studenten und bewarfen die Polizei laut Fernsehberichten mit Brandsätzen, Leuchtkugeln und Steinen. Die Ausschreitungen dauerten bis zum frühen Mittwochmorgen an. Dabei seien drei Polizisten leicht verletzt worden, teilte die Polizei am Mittwoch mit. 25 Personen wurden in Polizeigewahrsam genommen. Zu den Ausschreitungen kam es im Athener Stadtteil Exarchia, der als Hochburg der Anarchie in Griechenland gilt. In anderen Städten Griechenlands erinnerten vor allem junge Menschen friedlich an den Schüler. Die Lage ha...

Autonomen-Szene protestiert gegen Obama-Besuch in Griechenland

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15 Mitglieder der anarchistischen Gruppierung Rouvikonas („Rubikon“) haben am Dienstagvormittag eine Protestaktion unmittelbar vor dem US-Konsulat in der nordgriechischen Stadt Thessaloniki durchgeführt. Sie sind bis knapp vor die Büros des Konsulats im 7. Stock des Hochhauses in der Tsimiski-Straße vorgedrungen, in dem das Konsulat untergebracht ist. Dort haben sie Flugblätter in den Flur geworfen und ein Transparent enthüllt. Die Polizei hat sechs Personen, die sich an der Aktion beteiligt haben, festgenommen. Diese Aktion richtete sich gegen den Besuch des US-Präsidenten Barack Obama am 15. und am 16. November in Athen. Die Mitglieder des Rouvikonas erinnern daran, dass der Besuch am Vortag des Jahrestages des Studentenaufstandes im Jahre 1973 stattfindet. Dieser Aufstand wurde damals von der Militärjunta blutig niedergeschlagen, doch letztlich trug er zum Sturz des Regimes im Jahre 1974 bei. Die kommunistische Gewerkschaft PAME ruft am 15. November zu einer Kundgebung in d...

Griechische Rentner demonstrieren gegen Kürzungen

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Tausende Rentner haben in Athen gegen eine weitere Kürzung ihrer Bezüge demonstriert. Die Proteste am Donnerstag im Zentrum der griechischen Hauptstadt entzündeten sich an einem Brief des Ministeriums für Arbeit, der die Menschen darüber informiert hatte, dass die Pensionen erneut gekürzt würden.  "Die Zusatzrenten werden schon wieder zerpflückt – es handelt sich nur noch um ein Trinkgeld", kritisierte der griechische Pensionistenverband. Nach Angaben der Organisatoren nahmen rund 4.000 Senioren an den Protesten teil. Bilder des griechischen Fernsehsenders Skai zeigten aufgebrachte Pensionisten, die vor dem Arbeitsministerium "Lügner, Lügner" skandierten und die Briefe des Ministeriums verbrannten.  Die geplante Reform solle unter anderem dazu führen, dass manche Ruheständler künftig bis zu 53 Prozent weniger Pension erhalten als ursprünglich vorgesehen, berichtete der Sender Skai.

Ärger um Moschee-Bau in Athen

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Das Tauziehen rund um den Bau einer Moschee in Athen dauert an. Rechtsgerichtete Bürger sperren sich dagegen. Der Erzbischof warnt vor Gefahren für das Christentum in Griechenland. Rechtsgerichtete Bürger behindern seit Tagen den Bau einer Moschee in der griechischen Hauptstadt Athen. Sie halten eine ehemalige Garage der griechischen Marine in der Nähe des Stadtteils Votanikos besetzt. Dort soll die erste offizielle Moschee von Athen gebaut werden. Wie Augenzeugen und griechische Medien am Donnerstag berichteten, lassen die Besetzer niemanden in die Anlage, der ihnen nicht bekannt ist. Athens Bürgermeister Giorgos Kaminis verurteilte am Mittwochabend die Aktion und forderte die Behörden auf, die Besetzung zu beenden. Das griechische Parlament hatte im August mit großer Mehrheit dem Bau einer Moschee in Athen zugestimmt. Der Bau stoßt seit 1979 immer wieder auf Widerstand seitens der Kirche und rechtsgerichteter Organisationen. Das Gotteshaus soll mit Geldern des griechis...

Demonstration gegen Wirtschaftsreformen in Athen

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In Athen haben am Montag rund 7.000 Menschen gegen die Wirtschaftsreformen protestiert, die die griechische Regierung als Bedingung für die internationalen Finanzhilfen durchführen muss. Die Demonstranten forderten keine weiteren Kürzungen bei Löhnen und Renten sowie die Wiederherstellung von Gewerkschaftsrechten. Im Laufe der Woche nehmen die internationalen Geldgeber und die griechische Regierung neue Gespräche über weitere Finanzhilfen für das nahezu bankrotte Land auf. Vor allem der Internationale Währungsfonds verlangt weitere Lockerungen im Kündigungsschutz. Außerdem soll der Mindestlohn weiter gesetzlich festgelegt und nicht durch die Tarifparteien ausgehandelt werden.

Griechische Polizei setzt Tränengas gegen Rentner ein

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Die griechische Polizei musste Tränengas gegen tausende wütende Rentner einsetzen. Diese protestierten gegen Rentenkürzungen und versuchten, einen Polizeibus umzustürzen. Am Montag setzte die griechische Polizei Tränengas ein, um demonstrierende Rentner unter Kontrolle zu bringen. Diese protestierten in Athen gegen die Kürzungen ihrer Renten, welche unter dem Druck der internationalen Gläubiger des Landes beschlossen worden waren. Tränengas gegen Rentner Rund 1.500 Rentner wollten zum Sitz des griechischen Premiers Alexis Tsipras marschieren, berichtet Reuters. Doch die Polizei versperrte ihnen den Weg. Die Situation eskalierte, als die alten Leute nur wenige hundert Meter vom Sitz des Premiers einen Polizeibus schaukelten. Offenbar wollten sie auf diese Weise ihn umstürzen. Schon dreimal musste Griechenland gerettet werden. Schon seit sieben Jahren sitzen Griechenlands Gläubiger mit am Tisch, wenn es um die Ausgaben des Staates geht. Dies hat auch die Rentner des ...

Students Hold Protests Across Greece

High school and university students carried out demonstrations all around Greece against the Greek government’s reduction of funds in the educational system ‘s budget, and demanded increased funding to schools and universities as well as the addition of more teachers and professors. A student from the Technical Educational Institute of Piraeus who was protesting in Athens told ANA-MPA that the protest is against the government’s budget, which includes a 20% reduction in expenditures for universities and technical institutes. He noted that these reductions essentially make it impossible for certain facilities such as laboratories to work. Students also held protests in the city of Thessaloniki, Greece’s second largest city and the city of Irakleio on the island of Crete. Students from high schools and middle schools in Attica had previously held a protest on Monday.

Griechenland stellt kaum Lehrer ein - Schüler protestieren gegen Lehrermangel

Aus Protest gegen die große Zahl unbesetzter Planstellen in griechischen Schulen sind Tausende Schüler in Athen und anderen griechischen Städten auf die Straßen gegangen. Der Staat stelle kaum noch Lehrer ein. "Nehmt das Geld von den Reichen", skandierten die Schüler. Es war die zweite große Schülerdemonstration innerhalb von vier Tagen. Bereits am Montag waren Schüler und Lehrer wegen der Lage gemeinsam auf die Straßen gegangen. Wegen des harten Sparprogramms gibt es Personalprobleme in vielen staatlichen Stellen in Griechenland.

In Griechenland beginnt ein Monat der Proteste

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Die Proteste gegen den Sparkurs der Regierung kommen langsam in Fahrt. Mobil machen verschiedene Gruppierungen wie Schüler, Studenten und Lehrer, aber auch Seeleute und Angestellte der Athener U-Bahn sowie von Krankenhäusern. Am 12. November findet ein Generalstreik statt. Der erste Schülerprotest seit das „Bündnis der Radikalen Linken“ (SYRIZA) Anfang des Jahres die Regierung übernommen hat, fand am heutigen Montag statt. Daran beteiligt haben sich auch Studenten und Lehrer. Durchgesetzt werden soll mit dem Protest eine bessere Finanzierung des Bildungswesens. Zu den Forderungen zählt vor allem auch die Einstellung von Lehrpersonal. So ist z. B. in Ostattika seit Beginn des Schuljahres im September lediglich ein Viertel der offenen Lehrstellen besetzt worden. Die Schüler des 3. Gymnasiums von Patras werfen der Regierung auf einem Transparent vor, dass man erst die Schulbücher und dann die Lehrer aus den Schulklassen verbannt habe. Nun, so befürchten sie, seien wohl auch die Schül...

Autonome wüten im Zentrum Athens

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Rund 200 Vermummte haben am Dienstagabend im Zentrum Athens Schaufenster eingeschlagen, Autos zerstört und Müllcontainer angezündet. Anschließend verbarrikadierten sie sich im Gebäude des Polytechnikums im Stadtteil Exarchia, der als Hochburg der Autonomen Bewegung gilt. Von dort warfen sich Brandsätze gegen die Polizei. Mindestens zwei Autos brannten völlig aus, wie das Fernsehen berichtete. Die Autonomen hatten zuvor vor dem Parlament lautstark die Schließung von Hochsicherheitsgefängnissen gefordert. Zudem verlangten sie die Freilassung aus Gesundheitsgründen eines zu mehrfacher lebenslänglicher Haftstrafe verurteilten Terroristen. Sie beschmierten die Mauern im Hof des Parlamentes mit Sprüchen “Nieder mit der Demokratie” und “Das Parlament soll brennen”. Die Polizei setzte Tränengas ein. Autonome halten seit einigen Tagen mit gleichen Forderungen mehrere Universitätsgebäude besetzt. Die griechischen Oppositionsparteien werfen dem linken Regierungschef Alexis Tsipras vor,...

Anarchists Clash with Greek Riot Police in Athens

About 60 hooded protesters held the rally in a show of solidarity with the guerrilla group called “Conspiracy of Fire Cells, reports Euronews. They are calling for several imprisoned members to be released and the closure of a new maximum security prison where they are being held. The protesters at times fought with officers, setting cars on fire, hurling objects, smashing windows and stoning buses.. It is the second time clashes have erupted on the streets of Athens since the newly elected leftist government of Prime Minister Alexis Tspiras came to power in January.

Krawalle in Athen

Rund 200 Vermummte haben am Agabend im Zentrum Athens gewütet. Brennende Autos und Mülleimer in den Straßen von Athen. Erstmals seit der Wahl der neuen Syriza-Regierung in Griechenland ist es zu gewaltsamen Protesten gegen den Kurs von Ministerpräsident Alexis Tsipras gekommen.  Zu den Ausschreitungen kam es nach einer zunächst friedlich verlaufenen Demonstration der außerparlamentarischen Linken gegen die von der griechischen Links-Rechts-Regierung unterzeichnete Verlängerung des Sparprogramms. Es war die erste Demonstration Autonomer nach dem Wahlsieg der Linkspartei Syriza unter dem griechischen Regierungschef Alexis Tsipras. Video hier

Bauerprotest in Griechenland: Straßenbarrikaden in Aussicht gestellt

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Die Bauern Griechenlands drohen mit Protestaktionen und Sperrung von zentralen Verkehrsadern im ganzen Land. Bereits ab dem morgigen Dienstag werden sie sich mit ihren Traktoren an den zentralen Plätzen ihrer Dörfer versammeln. Anhand der Teilnehmerzahl soll anschließend entschieden werden, ob landesweite Protestaktionen durchgeführt werden. Fest steht bereits jetzt, dass die Landwirte am 1. Februar eine Kundgebung in  der Nordgriechischen Metropole Thessaloniki durchführen werden. Sie fordern die Abschaffung der geplanten Buchhaltungsunterlagen für Bauern, die kleine oder mittlere Bauernhöfe führen. Weiterhin wollen sie einen Steuerfreibetrag ihn Höhe von 40.000 Euro für Bauernfamilien durchsetzen. (Griechenland Zeitung / eh, Foto: Eurokinissi, Archiv)

Griechische Rechtsextreme protestieren gegen Moschee-Bau in Athen

Hunderte Mitglieder und Anhänger der griechischen Neonazi-Partei Goldene Morgenröte (Chrysi Avgi) haben gegen den Bau einer Moschee in Athen protestiert. Rund 700 Demonstranten versammelten sich nach Angaben der amtlichen Nachrichtenagentur ANA am Samstag mit Rufen wie "Griechenland den Griechen" und "Keine Moschee in Athen" im Stadtviertel Eleonas, wo das islamische Gotteshaus gebaut werden soll. Berichten zufolge waren unter den Demostranten auch die Parlamentsabgeordnete Eleni Zaroulia, die Frau von Parteichef Nikos Michaloliakos, sowie drei weitere Abgeordnete.

Proteste in Athen gegen Massenentlassung

Tausende Griechen protestieren vor dem Parlament in Athen gegen die geplante Entlassung von 15.000 Staatsbediensteten. Die vom Parlament beschlossenen Kürzungen im öffentlichen Dienst gehören zu den Voraussetzungen für die Freigabe weiterer Tranchen der internationalen Finanzhilfe. Begleitet von Protesten hat das griechische Parlament am Sonntag ein umstrittenes Kürzungspaket für den öffentlichen Dienst beschlossen. Insgesamt rund 15.000 Stellen im öffentlichen Dienst sollen demnach gestrichen werden, davon 4000 noch in diesem Jahr. Die griechischen Gewerkschaften Adedy und GSEE kritisierten das Sparpaket. Adedy rief zu Protesten auf gegen die „Politiker, die den öffentlichen Dienst zerlegen und den Wohlfahrtsstaat zerstören“. Die GSEE erklärte, die Kürzungen würden die hohe Arbeitslosigkeit in Griechenland nur weiter verschlimmern. Die Arbeitslosenquote liegt derzeit bei 27 Prozent. Mehrere Tausend Menschen versammelten sich am Sonntag vor dem Parlament und protestierten f...

Proteste von Bauern und Studenten in Athen

In Athen finden heute zwei größere Demonstrationen statt. Bauern aus allen Landesteilen demonstrieren für niedrigere Betriebskosten und Studenten protestieren gegen geplante Zusammenlegungen von Universitäten. In Athen treffen sich heute Bauern aus ganz Griechenland, um für bessere Bedingungen im Agrarsektor und für niedrigere Produktionskosten zu kämpfen. Dazu zählen u. a. niedrigere Strom- und Benzinpreise. Ihre Protestkundgebung findet um 13.00 Uhr vor dem Agrarentwicklungsministerium am Vathis-Platz statt. Die Bauerngewerkschaften rufen auch die Angestellten und Arbeiter der Hauptstadt dazu auf, ihnen „im Kampf ums Überleben“ beizustehen. Per Schiff sind heute Morgen u. a. auch Bauern aus Kreta in Piräus bzw. Athen eingetroffen. Doch nicht nur die Bauern sehen in der Finanz- und Wirtschaftskrise und den damit zusammenhängenden Spar- und Reformmaßnahmen einen Grund zum Protest. Um 12.00 Uhr demonstrierten heute auch Lehrer und Studenten vor den Propyläen an der Panepistimiou...

Arbeitsniederlegungen und Demonstrationen in Griechenland

Die Angestellten der staatlichen Sozial- und Rentenversicherungskasse IKA streiken am heutigen Donnerstag landesweit und ganztägig. Damit wollen sie die Entlassung von 450 ihrer Kollegen, die bei der Rentenabteilung tätig sind, verhindern. Um 12.00 Uhr haben sie eine Protestkundgebung vor dem Parlament am Syntagma-Platz durchgeführt. Unterdessen stellte Arbeitsminister Jannis Vroutsis fest, dass die Regierung versuchen werde, die bereits von einem Gericht beschlossenen Entlassungen, zu verhindern. Die betroffenen IKA-Angestellten seien „erfahrene Mitarbeiter" argumentierte er in einem Interview gegenüber dem Fernsehsender MEGA. Um gegen Rentenkürzungen, steigende Strom- und Heizölpreise sowie gegen die Immobiliensteuer zu protestieren, haben heute Vormittag um 10.00 Uhr auch Rentner eine Demonstration am Athener Kotzia-Platz durchgeführt. Anschließend marschierten sie bis vor das Arbeitsministerium.  Zu Problemen kommt es heute in der Hauptstadt beim öffentlichen Nahverkehr,...

Griechenlands Bauern wollen ihre Proteste verschärfen

Protestierende Bauern wollen ab heute täglich eine Stunde in der Zeit zwischen 14.00 und 15.00 Uhr Abschnitte der Nationalstraßen sperren. Es handle sich um einen „symbolischen" Protest, hieß es. Auf diese Weise wollen sie ein Treffen mit Ministerpräsident Antonis Samaras, dem sie persönlich ihre Probleme und Anliegen schildern wollen, durchsetzen. Die Regierung erklärt unterdessen, dass sie keinen weiteren Spielraum habe, um die Bauern bei weiteren Forderungen zufrieden zu stellen. Außerdem werde sie nicht zulassen, dass Straßen mit Traktoren gesperrt würden, hieß es aus Regierungskreisen. Die Bauern stellen bereits seit zwei Wochen ihre Kräfte unter Beweis, indem sie ihre Traktoren am Rande von Nationalstraßen aufgestellt haben. Nun drohen sie damit, ihre Protestaktionen zu verschärfen und auch Zollämter und Grenzübergänge zu blockieren. Auch Filialen der Stromgesellschaft DEI, Steuerämter und Kommunalgebäude wollen sie besetzen. Sie geben an, am Existenzminimum zu stehen. Sie f...

244 Millionen Euro vermutlich an unberechtigte Bauern ausgezahlt

Der Protest der Bauern könnte sich ab der kommenden Woche verschärfen. Am Sonntag, dem 10. Februar, wollen die Gewerkschafter über weitere Protestaktionen beraten. Sie drohen damit Nationalstraßen, Häfen, Zollämter aber auch die Landesgrenzen mit ihren Traktoren und anderen Maschinen zu sperren. Sie wollen damit u. a. niedrigere Strom- und Benzinpreise durchsetzen. Vertreter der Bauern erklärten, dass sie sich durch das Sparprogramm der Regierung gerade noch über Wasser halten könnten. Unterdessen hat der Minister für Agrarentwicklung und Lebensmittel Athanasios Tsaftaris am Donnerstag in einer Pressekonferenz bekannt gegeben, dass an etwa 37.000 Bauern Gelder ausgezahlt wurden, die ihnen nicht zustehen. Es handelt sich insgesamt um eine Summe von 244 Millionen Euro. Es handelt sich dabei um Steuerrückzahlungen. Insgesamt seien rund 400 Millionen Euro an insgesamt 292.000 Bauern gezahlt worden. Mehr als 60 % dieser Gelder seien durch vermutlich falsche Angaben an Unberechtigte vergeb...

Neuer Streik in Griechenland - Ärzte und Lokführer im Ausstand

In Griechenland haben am Donnerstag Ärzte und Mitarbeiter des Transportwesens wie Lokführer und Schiffskapitäne die Arbeit niedergelegt. Mit dem Ausstand wollen die Beschäftigten gegen den Sparkurs der Regierung protestieren, den die internationalen Geldgeber im Gegenzug für Milliarden-Hilfen fordern. In der Hauptstadt Athen war der öffentliche Nahverkehr erheblich eingeschränkt. Die Fahrer von Bussen, Trams und Zügen beteiligten sich an dem Streik. Die Kapitäne traten ebenfalls in einen 48-stündigen Ausstand. Fähren und Schiffe blieben in dem inselreichen Land in den Häfen. In den Krankenhäusern gab es lediglich eine Notversorgung. Auch Krankenschwestern und andere Mitarbeiter des Sektors beteiligten sich an dem Ausstand. Die für den öffentlichen Dienst zuständige Gewerkschaft Adedy rief dazu auf, die Streiks der Mitarbeiter des Gesundheitswesens mit einem Protestmarsch zu unterstützen. PROTEST NACH STURM AUF MINISTERIUM In den vergangenen Wochen haben Streiks und Protes...

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