Skandale in Griechenland auf neuem Höhepunkt
Der Tourismus ist für die griechische Wirtschaft so etwas wie die letzte Bastion. Jetzt wird ausgerechnet das nationale Fremdenverkehrsamt von einem neuen, millionenschweren Veruntreuungsskandal erschüttert. Das bringt die fragile Regierung in Bedrängnis.
Im Dezember seien Rechnungsprüfer damit beauftragt worden, eine Lücke in den Büchern des Fremdenverkehrsamts zu untersuchen, berichten Regierungsvertreter. Die Überprüfung sei eingeleitet worden, weil man auf einen vermutlich betrügerischen Scheck gestoßen war. Dieser hatte den Verdacht geweckt, in dem Amt arbeiteten möglicherweise korrupte Angestellte. Die Prüfer hätten eine Reihe unzulässiger Transaktionen über insgesamt zwölf Millionen Euro aufgedeckt. Sie reichten bis ins Jahr 2003 zurück, sagen zwei führende Regierungsbeamte.
Amtsträger mit Bezug zu den zwei etablierten politischen Parteien Griechenlands, die beide der derzeitigen fragilen Koalitionsregierung angehören, könnten in den Skandal verwickelt sein ... Lesen Sie den vollständigen Artikel auf WSJ.de